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Fermentiertes Gemüse für alle

Das Zentrum für Fermentation ist bei uns gerade in aller Munde. Warum das so ist, welchen gesundheitlichen Nutzen Fermentation hat und welche Ziele die Gründer Lisa und Björn verfolgen, erfahrt ihr in unserem großen Social Impact Blog Interview.

Das Zentrum für Fermentation ist bei uns gerade in aller Munde. Nicht nur, weil wir deren fermentierte Kreationen lieben und jedes Glas geschwind leer löffeln. Die Gründer Lisa (29) und Björn (36) – Sozial&Gründer Alumnis aus dem Social Impact Lab Leipzig - haben aktuell eine Crowdfunding Kampagne auf Startnext laufen. Mit professionellerem Zubehör möchten sich endlich deutschlandweit ihre veganen Köstlichkeiten anbieten können. Und haben auch sonst viele Ziele für ihr Zentrum, um fermentiertes Gemüse wieder populär zu machen.

Wie kommt man dazu Gemüse zu fermentieren? Und wie wurde daraus eine Leidenschaft?

Lisa: Ich bin übers Gärtnern und Selbermachen zum Fermentieren gekommen. Als Kind war ich tatsächlich kein großer Sauerkrautfan, doch als ich dann mal selbst welches gemacht habe, stellte ich fest, dass mir selbstgemachtes Sauerkraut viel besser schmeckt. Im Internet habe ich viel Inspiration in Sachen Fermentation bekommen und dann alles Mögliche ausprobiert – von Kombucha über Kefir bis zu Sauerteig habe ich mir diverse mikrobielle Haustiere zugelegt und liebgewonnen.

Björn: Über asiatische Umwege! Ich habe länger in Japan und Südkorea gearbeitet und dort sind fermentierte Lebensmittel generell etwas präsenter auf dem Tisch. Gerade in Korea gibt es keine Möglichkeit Kimchi zu vermeiden. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hab ich es dann liebgewonnen und nachdem ich wieder in Deutschland war ziemlich vermisst. Und als ich dann feststellt habe, dass ja Sauerteigbrot backen auch was mit Gemüse fermentieren zu tun hat, und das wiederum was gemeinsam hat mit Miso machen, da hat sich für mich eine total spannende Welt eröffnet.

Welchen gesundheitlichen Nutzen hat fermentiertes Gemüse?

Lisa: Viele! Nicht pasteurisiertes Sauerkraut und Kimchi hat besonders viele gesundheitliche Vorteile, da es noch die guten Milchsäurebakterien enthält, die es fermentiert haben. Diese können helfen das Immunsystem zu regulieren, sodass es weniger harmlose Substanzen attackiert wie bei Allergien und Autoimmunerkrankungen und dafür besser gegen Keime vorgeht, die wir wirklich loswerden wollen. Außerdem helfen die Milchsäurebakterien ein gutes Milieu in unserer Darmflora zu schaffen und Mikroorganismen, die uns eher schaden in Schach zu halten und zu verdrängen. Darüber hinaus enthält das Kraut natürlich allerlei Vitamine, Mineralien und bioaktive Substanzen, die uns gut tun. Hier könnte man noch viel weiter ausholen, aber das soll erst mal reichen.

Erzählt uns wie daraus dann ein Social Startup wurde? Und wie habt ihr dann ins Social Impact Lab Leipzig gefunden?

Björn: Die Idee, dass es ein Zentrum braucht, ist tatsächlich auf meinem Mist gewachsen. Ich hatte nach meiner Uni-Zeit schon einmal gegründet und dachte dann so, dass ich irgendwie nicht noch mal einen Laden eröffnen möchte, sondern schon etwas aufbauen will, wo es dann auch um Wissensvermittlung und gemeinsames Tun geht. Daher die Idee mit dem Zentrum. Die Idee habe ich dann eine Weile mit mir rumgetragen und gerne nach ein-zwei Bieren mit Freunden weitergesponnen bis ich zu dem Punkt gekommen bin, dass man das mal wo vorstellen sollte, wo es Leute gibt, die sich mit Gründungen auskennen, die aber nicht unbedingt nur auf die unternehmerische Seite fokussiert sind. Meine Schwester meinte dann, schau doch mal beim Social Impact Lab vorbei. Dann habe ich einen Termin für ein Erstgespräch gemacht, zwei Wochen später war der Pitch und weitere 4 Wochen später ging das Programm für mich los. Es war dann relativ schnell klar, dass ich das Ganze unmöglich alleine stemmen kann. Ich hatte großes Glück, dass ich Lisa, die ich erst 2 Wochen kannte, schnell für das Projekt gewinnen konnte!

Was hat Euch das Sozial&Gründer –Stipendium gebracht?

Björn: Ich finde ein wirklich wichtiger Punkt für mich war das Feedback, was man da von vielen Beratern/Coaches/Gründern bekommt. Ich brauche immer mal wieder die Rückversicherung, dass das nicht kompletter Unfug ist, was wir uns so überlegen. Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn dann z.B. eine Jury aus 8 Leuten sagt: „Hey eure Idee ist toll, wir glauben daran!“.Außerdem ist das Netzwerk eine große Bereicherung. Klingt abgedroschen, ist aber tatsächlich sehr wertvoll. Zumal ich da einen ganz guten Vergleich habe, weil ich davor schon mal ohne großes Netzwerk gegründet habe.

Lisa: Ich finde auch die Community und das Netzwerk besonders wichtig, das hat uns wirklich viel geholfen! Außerdem haben wir das große Glück immer mal wieder die super schönen Räumlichkeiten des Social Impact Labs in Leipzig nutzen zu dürfen für unserer Workshops und demnächst sogar für ein fermentiertes Dinner.

Was unterscheidet Euch von anderen Herstellern, die fermentiertes Gemüse und Kimchi anbieten?

Lisa: Wir pasteurisieren unsere Produkte nicht, das heißt alle gesunden Mikroorganismen, die das Kraut fermentiert hat, bleiben erhalten. Das bringt viel für die Gesundheit. Allerdings muss man unser Kraut und Kimchi gekühlt aufbewahren und es hat ein deutlich kürzeres Mindesthaltbarkeitsdatum. Die Lebensmittelindustrie pasteurisiert deshalb lieber. Wir sind meines Wissens nach die einzigen Hersteller, die neben der Herstellung auch Workshops zu diversen Fermentationsthemen anbieten. Außerdem arbeiten wir nur mit Biozutaten und beziehen diese, wo wir nur können, aus der Region um Leipzig – beim Ingwer wird das natürlich schwer, aber wir haben nun sogar regionale Chilis beziehen können!

Wie entwickelt ihr Eure Kreationen?

Lisa: Da wir beide schon seit vielen Jahren begeistert fermentieren, hatten wir einen guten Grundstock an Erfahrungen und Rezepten, auf die wir zurückgreifen konnten. Das Kimchi-Rezept stand eigentlich als erstes fest. Dann haben wir mit Goldenkraut experimentiert, dass wir uns übrigens nicht ausgedacht haben, sondern das ein populäres Rezept aus der Fermentationscommunity ist. Schließlich fanden wir, es fehlt noch eine dritte Sorte! Da wir noch ein weiteres ungewöhnliches und buntes Sauerkraut wollten, haben wir verschiedene Rezepte getestet für ein pinkes Kraut und uns dann letztendlich für die jetzige Variante entschieden.

Ihr habt aktuell eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext laufen. Was wollt ihr genau finanzieren und wieviel Geld benötigt ihr dafür?

Björn: Wir sind im Moment an dem Punkt, dass wir unsere Produkte in den ersten Läden in Leipzig verkaufen, und wir mittlerweile mit der Produktion nicht wirklich hinterherkommen ohne davon leben zu können. Man muss dazusagen, dass wir momentan noch komplett per Hand arbeiten und einer der ersten Schritte um unsere Produktion zu verbessern, wäre da die Investition in einen ordentlichen Gemüseschneider. Um uns das mit dem entsprechenden Zubehör leisten zu können brauchen wir mindestens 10000 €. Klingt nach unglaublich viel Geld, aber in der Summe sind dann auch die Gebühren, Steuern sowie Materialkosten und Versand für die Dankeschöns mit eingerechnet, was viele auf den ersten Blick so nicht sehen.

Was bekommen die Spender von Euch?

Lisa: Beim Crowdfunding kann man sich als Unterstützer immer Dankeschöns aussuchen und da haben wir versucht uns viele tolle Sachen auszudenken. Es gibt natürlich unser Kimchi und Kraut – fürs Crowdfunding auch kiloweise und in die Special Edition „Goldenkimchi“. Ansonsten gibt es Kulturen zum selber Fermentieren – Sauerteig und Kefir z.B. und Workshopgutscheine für unser Programm. Wir freuen uns beide schon besonders auf einen neuen Workshop, den wir extra fürs Crowdfunding konzipiert haben, indem es um die Fermentation von Miso und Tempeh gehen wird. Außerdem werden wir uns richtig ins Zeug legen und auftischen, was die Welt der fermentierten Lebensmittel zu bieten hat bei unserem fermentierten Dinner.

Was sind eure Ziele mit dem Zentrum für Fermentation?

Björn: Wir wollen, dass alle viel mehr selber fermentieren bzw. gute fermentierte Produkte kaufen und schätzen lernen! Die Idee dahinter ist, dass Fermentation aus unserer Sicht ein Schlüssel sein kann, sich gesund, regional und nachhaltig zu ernähren. Wenn wir beim Beispiel Gemüse bleiben, kann ich mir aus regionalem und saisonalem Gemüse prima Beilagen zaubern, die spannend schmecken und neben der längeren Haltbarkeit noch gut für die Verdauung und das Immunsystem sind. Früher war das sicher absolut normal, aber mittlerweile lassen wir uns da von der Lebensmittelindustrie doch sehr viel abnehmen und die Industrie macht Dinge nun mal anders als Oma das früher gemacht hat. Nebenbei geht so Stück für Stück Wissen bzw. kulturelle Praxis verloren. Wir möchten dem entgegenwirken und dabei nicht nur Wissen und Praxis bewahren, sondern neu beleben und interpretieren. Z.B. kann man prima aus heimischen Hülsenfrüchten Tempeh oder Miso machen. Chili und Kurkuma machen sich hervorragend in einem Sauerkraut.

Langfristig würden wir gern, dass das Zentrum tatsächlich ein Zentrum wird und wir es schaffen einen Ort zu etablieren, wo wir unsere Workshops halten können, wo man eine kleine Bibliothek hat, Einblicke in die Produktion von verschiedenen fermentierten Lebensmitteln bekommt, und es ein Café/Restaurant gibt, was dann mit dem Fokus „Fermentation“ arbeitet.

Das Jahr neigt sich dem Ende. Gibt es schon Vorhaben für das neue Jahr 2018 mit dem ZfF? Wenn ja, welche?

Björn: Ganz klar Weltherrschaft durch Fermentation! Bzw. würde ich gern erst mal ein paar neue Workshops im nächsten Jahr anbieten. Ein Bierbrauworkshop steht da ganz oben auf der Wunschliste.

Und außerdem würde ich mich freuen, wenn wir unsere Produktion so verbessern können, dass es bald nicht mehr nur in ein paar Läden in Leipzig unsere Krauts und Kimchis gibt, sondern wir auch Leuten in Dresden, Chemnitz und Berlin zeigen können, dass frisches Sauerkraut großartig sein kann.

Vielen Dank Lisa und Björn für das Gespräch.

Das Crowdfunding vom Zentrum für Fermentation auf Startnext geht noch bis zum 20.12.2017. Also schnell sein!

 

Habt ihr noch Fragen an uns oder wollt näheres über das Zentrum für Fermentation wissen? Dann schreibt uns einfach

 

 

Set Zentrum für Fermentation

Wie kann ich Investoren für mich gewinnen?

Wer am Lautesten brüllt, gewinnt den Investor. So simpel ist es dann doch nicht. Denn andere Dinge sind entscheidend, damit Startups mit Investoren zusammen kommen. Wir erklären Euch was ihr beachten müsst.

 

Social Impact Lab Frankfurt und Social Impact Finance iniitieren seit einiger Zeit die Reihe „Die Höhle der Impactoren“ (namentlich abgeleitet von der populären Gründer-Show). Hier treffen professionelle Impact Investings auf Social Startups.

Dabei entstand dieser Leitfaden, der euch erklärt, worauf es bei der Investorensuche, v.a. im Bereich Social Entrepreneurship, ankommt.

 

Der Investor muss zum Team passen

Die wichtigsten Impact-orientierten Investoren sind Fonds, Stiftungen und Impact Angels. Im noch sehr fragmentierten Impact Investing-Markt spielen Intermediäre (vermitteln zwischen Startups und professionellen Investoren) eine wichtige Rolle. Einige Investoren können neben dem Kapital auch weitere Benefits wie Zugang zu Beratern, Kontakte, Services bereitstellen. Wichtig ist zudem die Unterscheidung profit/ no profit bei der Auswahl geeigneter Investoren.

 

Die Finanzierungsform muss zum Geschäftsmodell passen

Dies gilt insbesondere in Bezug auf Mitspracherechte des Investors und die Kapitaldienstfähigkeit des Geschäftsmodells. Gängige Finanzierungsformen sind Eigen- und Fremdkapital, Mezzanine sowie zweckgebundene und ungebundene Spenden für gemeinnützige Startups.

 

Die Investorenansprache ‚smart‘ vorbereiten

Nicht mit der Schrotflinte auf Investorensuche gehen, sondern gezielt recherchieren, welcher Investor zu dem eigenen Business passt. Wichtig: viele Investoren haben einen kommunizierten Fokus auf Branchen, Regionen und/oder Themen. An das investierte Kapital können bestimmte Erwartungen gekoppelt werden, insb. bzgl. der erzielten Wirkung, finanzielle Rendite sowie weitere Bedingungen wie die Einrichtung von Governance-Strukturen, Mitspracherechten.

 

Zeit bei der Investorensuche investieren

Anfangen, bevor es dringend wird und dafür sorgen, dass das operative Geschäft weitergehen kann, wenn die Gründer einen Großteil der Zeit mit Investoren verbringen.

 

Pitch und Gespräche professionell vorbereiten

Hier heißt es für Euch: Üben, üben, üben! Darüber hinaus klare und einfach verständliche Antworten auf Fragen vorbereiten wie: Wie wird das Problem gelöst? Wie entsteht die Wirkung? Wie entstehen Umsätze? Warum kaufen Kunden? Wo liegen die Chancen & Risiken im Geschäftsmodell? Wie sind die Skalierungschancen und -risiken? Daneben ist Authentizität ein Erfolgsrezept. Verbiegt Euch nicht, nur um zu gefallen. Gleichzeitig ist es wichtig, die jeweilige Präsentation adressatengerecht zu gestalten.

 

Fördermittel sind manchmal unbürokratischer erhältlich als gedacht

Dabei sollten allerdings die Folgeaufwände für Reporting-Erfordernisse abgewogen werden.

 

Crowdfunding bietet eine gute Möglichkeit zur Anschubfinanzierung

Gerade ‚reward-based crowdfunding‘ hat sich im Social Business bewährt. Eine erfolgreiche Kampagne ist betreuungsintensiv und sollte gut vorbereitet sein. Wichtig ist hierbei auch ausreichender Vorlauf zum Aufbau der Crowd. Coachings wie man eine Crowdfunding-Kampagne erfolgreich durchführt, bekommt ihr z.B. als Stipendiat in einem unserer Programme in den einzelnen Social Impact Labs in Deutschland).

 

Gemeinsam lernen und stark machen 

Nutzt die Community und Netzwerke darüber hinaus und werdet aktiv. Tauscht Euch aus und teilt Wissenswerte mit Euren Mitstreitern.

 

Habt Ihr noch Fragen zum Leitfaden oder anderen Gründerthemen? Nehmt Kontakt mit uns auf und schreibt uns, was Euch interessiert.

 

Einen herzlichen Dank noch einmal an alle Mitwirkenden der Veranstaltung „Die Höhle der Impactoren“ und Sébastien Martin für die tolle Zusammenfassung.

 

 


  • Das Zentrum für Fermentation ist bei uns gerade in aller Munde. Warum das so ist, welchen gesundheitlichen Nutzen Fermentation hat und welche Ziele die Gründer Lisa und Björn verfolgen, erfahrt ihr in unserem großen Social Impact Blog Interview.

  • Wer am Lautesten brüllt, gewinnt den Investor. So simpel ist es dann doch nicht. Denn andere Dinge sind entscheidend, damit Startups mit Investoren zusammen kommen. Wir erklären Euch was ihr beachten müsst.

  • Wie schafft man Mehrwert für Gesellschaft und Unternehmen durch soziale Innovationen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die „Mehrwert²“-Studie, welche von Social Impact und Beyond Philanthrophy mit Unterstützung der BMW Stiftung im vergangenen Jahr erarbeitet wurde. Am 26.10. wurde sie endlich im Social Impact Lab München vorgestellt.

  • Ausgewählte Projekte aus ganz Deutschland suchen Unterstützer und Unterstützerinnen – für jede Unterstützung gibt es zusätzlich eine Zuwendung durch Social Impact und die Deutsche Bank Stiftung!

     

  • Social Startups berichten, was es Ihnen gebracht hat "Sozial & Gründer" Stipendiat zu sein, wie sie dazu gekommen sind und was sie gelernt haben.

  • Feste und Veranstaltungen sind Teil jeder Kultur. Jedoch sind zahlreiche Veranstaltungen aus sozialer und ökologischer Sicht nicht besonders durchdacht. Das Social Start-up inemaa hat ein Suchportal für die Gestaltung nachhaltiger Events aufgebaut.

  • Auch im Jahr 2017 gibt es noch nicht genügend Sprachkurse für Geflüchtete. Bei vielen Einheimischen widerum entstehen Ängste und Vorbehalte oft schon dadurch, dass sie noch nie mit Geflüchteten in Kontakt waren. Das Start-up "Daheim" will beides auf einmal beschleunigen: durch gezielte Video-Unterhaltungen von zu Hause aus.

  • 10 Interviewfragen und eine Kamera. Das Team Salidt aus dem Social Impact Lab Leipzig hatte ein Interview der besonderen Art, denn sie durften auf die Fragen nicht einfach nur antworten, sondern mussten ihre Antwort pantomimisch darstellen - in nur einem Bild. Entstanden ist eine persönliche Geschichten zu dem Projekten und Bilder zum Lachen, Schmunzeln und Staunen.

  • 10 bis 15 Interviewfragen und eine Kamera. Das Team Whole Food Box aus dem Social Impact Lab Leipzig hatte ein Interview der besonderen Art, denn sie durften auf die Fragen nicht einfach nur antworten, sondern mussten ihre Antwort pantomimisch darstellen - in nur einem Bild. Entstanden ist eine persönliche Geschichten zu dem Projekten und Bilder zum Lachen, Schmunzeln und Staunen.

  • Der Wirkungsfonds wurde 2016 von SAP, Deutsche Bank und Social Impact ins Leben gerufen, um gemeinnützige Initiativen und Social Startups bei der Finanzierung ihrer Vorhaben zu unterstützen. Bewirb dich bis 15. November mit deiner gemeinnützigen Initiative oder deinem Social Startup für die Teilnahme am Programm!

  • Am 11. Oktober fand im Social Impact Lab Frankfurt ein Round Table Finance statt. In diesem regelmäßigen Format werden Herausforderungen & Lösungsansätze für die Finanzierung von Social Startups aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.

  • Zehn Startups, zwei verschiedene Kulturen, Wissenswille aller Beteiligten und eine geballte Ladung Energie, so lässt sich das erste indisch-deutsche Bootcamp 2016 für Startups aus dem Energiesektor im Social Impact Lab Berlin am besten beschreiben.

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor.„Ich träume davon, dass Menschen, egal wo sie herkommen, die gleichen Chancen haben“ - Diesmal ist Beni von Refugee Canteen im Interview über Träume, Erfolge und den Wandel der Gastro-Branche.

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor. Diesmal stellen Lisa und Björn ihr Social Startup Zentrum für Fermentation vor. Im Interview stellen sie ihre Idee vor und erklären, wie Fermentation Teil des gesellschaftlichen Wandels werden kann.

     

  • Ihr plant ein Crowdfunding für euer Projekt oder Social Startup im Food & Waste Bereich? Gemeinsam mit Crowdcamp und Startnext haben wir genau das Richtige für euch entwickelt: den Crowdfunding Food Contest. Jetzt bis 23. April bewerben!

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor. Diesmal sind be japy aus dem Hamburger Social Impact Lab an der Reihe. Sie wollen mit kleinen, inspirierenden Taten für mehr Mitmenschlichkeit im Alltag sorgen und haben dazu Aktionen wie den Japyday initiiert.

  • Du willst dich in Berlin mit deiner sozial-innovativen Idee selbstständig machen? Dann bist du bei Social Impact Start richtig - das Stipendienprogramm für Menschen wie dich, die mit ihren Ideen Veränderungen bewirken wollen. Hier bekommst du Tipps für deine Bewerbung.

  • Durch Welcome Dinner Berlin werden Berliner zu Gastgebern für geflüchtete Menschen und heißen sie bei sich zu Hause willkommen. So entstehen immer wieder wunderbare Abende der Begegnung, aus denen sich nicht selten Freundschaften entwickeln.

  • "Manche Ideen sind so toll, da möchte man selbst nochmal durchstarten" - Angelika Wickboldt, seit 15 Jahren Gründungsberaterin in der Gründungswerkstatt Enterprise, im Interview über ihre langjährige Erfahrung, Veränderungen in der Gründerszene und Tipps für Gründungswillige.

  • Bei Jyoti - Fair Works stehen nicht die Produkte, sondern die Menschen im Vordergrund. Das Social Startup ermöglicht sozial benachteiligten Inderinnen durch die Herstellung nachhaltiger und fairer Mode ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben.

  • Du hast eine Idee zur Lösung eines sozialen Problems im Kopf, kommst aus dem Rhein-Main Gebiet oder dem Großraum Duisburg und bist auf der Suche Gründungsunterstützung? Gute Nachrichten, denn dann haben wir mit AndersGründer das richtige Programm für dich.

  • Von rund 190 eingereichten Bewerbungen haben es 14 Teams in unser Stipendium ANKOMMER. Perspektive Deutschland geschafft. Wie wurden die Teams ausgewählt, woran arbeiten sie und was erwartet die Teilnehmer/-innen nun im ANKOMMER. Programm?

  • Was können wir gegen die enorme Verschwendung von Lebensmitteln tun? Und wie können wir Lebensmittel wieder mehr wertschätzen? Unsere Social Startups und Food Assembly geben ihre eigenen kreativen Antworten darauf. Mach auch du mit!

  • Das Thema Flucht prägt den gesellschaftlichen Diskurs, doch Vorurteile beeinflussen vielerorts die Einstellung gegenüber geflüchteten Menschen. Zahlreiche Organisationen und Initiativen möchten genau das ändern und engagieren sich für Geflüchtete, z.B. im ANKOMMER. Programm.

  • Unser Klamottenkonsum hat sowohl negative Auswirkungen auf die Menschen, die an der Herstellung unserer Kleidung beteiligt sind, als auch auf die Umwelt. Doch das muss nicht so sein! In diesem Artikel gebe ich euch Denkanstöße und zeige Lösungswege und Alternativen auf.

  • Ein Dschungel aus Hochschulen und Studien-gängen erwartet Schüler am Ende ihrer Schulzeit. Und was kommt nun? Svanja Kleeman hat eine Antwort gefunden: Zusammen mit ihrem Team hat sie One Week Student entwickelt, eine Plattform für Schüler, die das Studieren probieren wollen.

  • Zu jung, um professionell zu werden? Bestimmt nicht – wann immer ihr für eine Idee brennt, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, aus der bloßen Idee eine Wirklichkeit werden zu lassen! Bis 31. August könnt ihr euch für die nächste Runde Think Big Pro bewerben!

     

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere Stips genauer vor. Numero drei in der Reihe macht TeachSurfing. Das Team hat eine Plattform entwickelt, auf der Reisende ihr Wissen einpacken und vor Ort weitergeben können: Share knowledge while traveling the world!

  • Kennt ihr Socialee schon? Das neue Berliner Projekt baut ein soziales Netzwerk auf um Menschen zusammenzubringen: Der eine hat Holz, der andere will ein Hochbeet bauen und braucht es. Über Socialee können sie zusammenkommen und einfach mal machen!

  • Stetiger Konsum ist längst an seine Grenzen gestoßen und schafft Probleme für Umwelt, Tier und Mensch. Deshalb bekommt ihr von uns Denkanstöße und Alternativen zum herkömmlichen Konsum!

  • Am 3. Juli 2015 ist Plastiktütenfreier Tag! Wir verzichten gemeinsam auf Plastik(tüten) und machen auf die Ressourcenverschwendung und Umweltprobleme aufmerksam, die durch Plastik(tüten) ausgelöst werden.

  • Unsere Berliner Stipendiaten PHNX (nun: CADUS) – redefine global solidarity leisten nachhaltige Notfall- und Humanitäre Hilfe. Oftmals dort, wo es kein Anderer macht und aktuell vorrangig in Syrien. Bald ist das Team im Crowdfunding!

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor. Die zweite Runde machen RESTLOS GLÜCKLICH, die mit der Eröffnung ihres Awareness-Restaurants ein Rezept gegen Lebensmittelverschwendung bieten wollen.

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor. Die erste Runde machen Hotel Utopia aus dem Berliner Lab, die Geflüchteten eine neue Lebensperspektive in Berlin bieten wollen.