• Food Assembly – Gib deinem Bauern die Hand!

    Was können wir gegen die enorme Verschwendung von Lebensmitteln tun? Und wie können wir Lebensmittel wieder mehr wertschätzen? Unsere Social Startups und Food Assembly geben ihre eigenen kreativen Antworten darauf. Mach auch du mit!

     

    Können wir mehr gegen die derzeitige enorme Verschwendung von Lebensmitteln tun? Wie können wir Lebensmittel wieder mehr wertschätzen? Und wie können wir unsere Unzufriedenheit mit dem bestehenden System unternehmerisch angehen und neue Lösungen entwickeln? Es sind Fragen wie diese, die viele unserer Social Startups einen.

    Social Startups gegen LEbensmittelverschwendung

    In unserem Social Impact Labs wachsen derzeit viele gute Ideen heran, die sich den Fragen der Lebensmittelverschwendung sowie einer erhöhten Wertschätzung guter Lebensmittel stellen. Die Berliner Social Impact Start Stipendiaten Ugly Fruits bringen Obst und Gemüse, das den gängigen ästhetischen Kriterien nicht entspricht, jedoch qualitativ einwandfrei ist und deshalb trotzdem weggeworfen wird, wieder in den Handel. RESTLOS GLÜCKLICH eröffnen ein Restaurant, in dem sie mit genau solchem Obst und Gemüse, sowie Lebensmitteln, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, kochen wollen. Und unser Hamburger Team Frischepost liefert Lebensmittel von kleinen regionalen Produzenten zum Kunden in die Stadt. So schaffen sie umfassende Transparenz über die Herkunft und Herstellungsweise der angebotenen Produkte und bauen eine direkte Verbindung zwischen den Erzeugern und den Verbrauchern auf.

    Neue Idee zum fairen Lebensmittelkauf: Food Assembly

    Aus Frankreich schwappt derzeit eine wunderbare Idee zu uns, die ein neues Konzept zum fairen Lebensmittelkauf bietet: Food Assembly. Food Assembly ist ein sozial und ökologisch orientiertes Unternehmen, das mit neuen Formen der Direktvermarktung eine nachhaltige Lebensmittelherstellung und eine zukunftsfähige Landwirtschaft fördern will. Jede Woche aufs Neue kann online aus wechselnden Angeboten bestellt werden. Die Produzenten bei Food Assembly sind Landwirte, Bäckerinnen, Käsemacher, Gärtnerinnen, Tierhalter, Imkerinnen, Konditoren, Brauerinnen, Fischer, kleine Manufakturen und bäuerliche Familienbetriebe. Sie alle arbeiten handwerklich, saisonal und nachhaltig. Sie respektieren dabei Menschen, Tiere und die Umwelt. Und dabei kommen sie alle aus der Nähe der jeweiligen Food Assembly, um lange Lieferwege zu vermeiden. Kurze Versorgungswege sind ein gutes Mittel, die natürlichen Ressourcen zu schonen und besser zu nutzen. Außerdem bleibt bei regionalen Lebensmitteln die Wertschöpfung vor Ort, dort wo die Lebensmittel hergestellt und verbraucht werden. Dies stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe und hat zugleich positive globale Effekte.

    Hochwertige regionale Lebensmittel

    Auf der jeweiligen Food Assembly Seite präsentieren die Erzeuger ihre Produkte und dokumentieren deren Qualität, Herkunft und Herstellungsweise. Sie beliefen die lokalen Food Assemblies mit hochwertigen regionalen Lebensmitteln, mit oder ohne Bio-Siegel, in jedem Falle ohne Gentechnik. An einem festen Tag in der Woche kannst du deine Bestellung in deiner lokalen Food Assembly dann abholen. Flexibel, ohne Mindestumsatz oder Mitgliedsbeitrag. So kann Food Assembly gegen Lebensmittelverschwendung vorbeugen, denn es wird nur das geerntet, was auch bestellt wurde. Während der Abholung sind die Landwirte und Lebensmittel-Hersteller persönlich vor Ort. So ermöglicht dir Food Assembly, einmal pro Woche deinem Bauern wortwörtlich die Hand zu geben.

    Mittlerweile gibt es Food Assembly in zahlreichen Städten Deutschlands, in größeren Städten sogar mehrere in verschiedenen Stadtteilen. Und das Beste daran: auch du kannst dazu beitragen, die Gemeinschaft und die geniale Idee zu vergrößern – denn jeder kann sowohl Teil des Netzwerkes werden als auch seine eigene Food Assembly eröffnen. Sollte es also noch keinen Bauernmarkt in deiner Nähe geben, gründe einfach einen!


    (Autorin: Felicitas Nadwornicek)

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