• Unsere Stips im Interview #2: RESTLOS GLÜCKLICH

    In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor. Die zweite Runde machen RESTLOS GLÜCKLICH, die mit der Eröffnung ihres Awareness-Restaurants ein Rezept gegen Lebensmittelverschwendung bieten wollen.


    Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 11 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Ein Zustand, den wir von Social Impact nicht länger mit ansehen wollen. Genauso geht das unserem Team von RESTLOS GLÜCKLICH, die sich deshalb ein besonderes Rezept gegen Lebensmittelverschwendung ausgedacht haben.

    Leoni, könntest du euer Projekt RESTLOS GLÜCKLICH kurz vorstellen – woran genau arbeitet ihr bei uns?

    Wir wollen noch 2015 hier in Berlin ein Restaurant eröffnen, in dem wir bevorzugt mit vegetarischen Lebensmitteln kochen, die eigentlich weggeworfen werden würden. Diese Lebensmittel stammen entweder von Supermärkten, weil sie dort nicht mehr verkauft werden, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist oder weil die Lagerhaltungskosten durch Überproduktion zu hoch sind. Oder sie stammen direkt von Bauern, weil sie beispielsweise aufgrund ihrer Form, Farbe oder Größe gar nicht erst im Handel landen konnten.

    Ihr wollt bei RESTLOS GLÜCKLICH nicht nur ein Restaurant eröffnen. Was wollt ihr über das Restaurant hinaus in der Gesellschaft erreichen?

    Unser Ziel ist es, auf der einen Seite das Restaurant zu eröffnen, aber wir sprechen auf der anderen Seite immer von der gewissen Prise Umdenken, die es bei uns bei jeden Essen mit dazu gibt. Wir haben die Idee, RESTLOS GLÜCKLICH Nonprofit zu machen und die Profite dann in den Bildungsbereich zu bringen. Das heißt, wir wollen Kochkurse anbieten, um zu zeigen, was man mit Resten alles noch machen kann, also auch mal ein bisschen kreativ sein. Vor allem mit Kindern und Jugendlichen wollen wir den Weg des Essens vom Feld bis auf den Teller erkunden und Prozesse erläutern. Deshalb nennen wir RESTLOS GLÜCKLICH immer ein Awareness-Restaurant, denn es soll die Aufmerksamkeit auf das Thema Lebensmittelverschwendung lenken. Trotzdem wollen wir bewusst ein Restaurant eröffnen und nicht eine Bildungskampagne an Schulen starten, damit wir auch die Menschen erreichen, die sich nicht so intensiv mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Denn Essen ist etwas ganz einfaches und angenehmes, dabei muss man sich nicht anstrengen, sondern man kann es einfach genießen. Wenn wir damit ein gewisses Umdenken erreichen können, wäre das natürlich super.

    Welche Ziele habt ihr für 2015?

    Wir wollen dieses Jahr aufmachen. Mein Wunsch ist es, im Herbst die Eröffnung unseres Restaurants zu feiern, aber bis dahin muss noch ganz viel passieren.


    Was sind dabei momentan eure größten Herausforderungen?

    
Zu unseren größten Herausforderungen zählt die Investitionsfrage. Wir basteln gerade intensiv an unserem Internetauftritt und sind unheimlich viel am Netzwerken, um zu schauen, welche Möglichkeiten wir haben. Außerdem sind wir auf der Suche nach Lieferanten!

    Momentan sind RESTLOS GLÜCKLICH mitten in der Suche nach einer Location, daher die Frage an euch: wisst ihr von einer freien Gastronomie mit ca. 30 - 60 Sitzplätzen? Alle Infos, Vorschläge, Gedanken dazu bitte an hello(at)restlos-gluecklich.berlin!

     

    Seit November sind RESTLOS GLÜCKLICH Stipendiaten des Social Impact Start Programms und arbeiten in unserem CoWorking-Space im Social Impact Lab Berlin.

     

    Felicitas Nadwornicek für Social Impact

  • Twitter

    social impact is also on Twitter. Please follow us for updates.


    Newsletter

    Please enter your details for regular updates