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Pssst! Das Interview der besonderen Art

10 bis 15 Interviewfragen und eine Kamera. Das Team Whole Food Box aus dem Social Impact Lab Leipzig hatte ein Interview der besonderen Art, denn sie durften auf die Fragen nicht einfach nur antworten, sondern mussten ihre Antwort pantomimisch darstellen - in nur einem Bild. Entstanden ist eine persönliche Geschichten zu dem Projekten und Bilder zum Lachen, Schmunzeln und Staunen.

 

Rose und Johann Koppelmann und die Whole Food Box

Ausbildung: interkulturelle Kommunikation & Afrikanistik (Rosa); Wirtschaft & Politik (Johann)

Produkt: vegane, vollwertige Lebensmittelbox 1x im Monat.

Status: Vollwertig

„Es war Schicksal“. Würde Halle nicht ein paar Kilometer neben Leipzig liegen, wäre vieles vielleicht nicht so gekommen, wie es heute ist und wir dürften euch hier nicht die Whole Food Box vorstellen. Denn eigentlich wollte Johann Koppelmann, einer der zwei Gründer,  in Dänemark studieren. Kurz vor Studienbeginn stellte er jedoch fest, dass er gar nicht ins Ausland möchte und so fiel der letztmögliche Studienort (mit noch nicht abgelaufener Bewerbungsfrist) auf Halle. Gebürtig kommen beide, Rosa und Johann, aus Schleswig-Holstein. Rosa wollte schon immer nach Leipzig und startete hier ihr Studium der interkulturelle Kommunikation und im Anschluss Afrikanistik. Durch die räumliche Nähe von Leipzig und Halle, haben sich beide vor 5 Jahren gemeinsam in Leipzig niedergelassen, haben eine  eineinhalb jährige Tochter und dürfen sich seit 2015 stolz Gründerehepaar  und Vertreiber der Whole Food Box nennen.

Ausgewogene und gesunde Ernährung war schon immer ein Anliegen der Beide. Als sie selbst einmal die Vegan-Box abonnierten, beschwerte sich Rosa über enthaltene Lebensmittel. Vegane Energydrinks und Gummibärchen sind nicht zwangsläufig  Teil einer gesunden Ernährung. Auf die Antwort Johanns „dann mach halt einfach selber eine gesunde Variante“ folgte Eins dem Anderen und heute beliefert das Ehepaar deutschlandeweite Abonnenten mit vollwertigen veganen Produkten. Ihre Box ist weltweit einzigartig, denn das Vollwertig/whole steht im Vordergrund. Alle Produkte sind frei von  Zusatzstoffen, raffinierten Zucker, tierischen Produkten oder zugefügten Ölen.  Das Paar bezieht ihre Lebensmittel direkt vom Hersteller, meist Kleinbetriebe und junge Startups, und steht so in direkten Kontakt mit Produzent und Produktgeschichte. Mit der Box wollen sie für eine gesunde ausgewogene Ernährung aufmerksam machen und so Fettleibigkeit und Krankheiten entgegenwirken.

Jetzt gibt es das Unternehmen schon seit fast einen Jahr und mit einem Blick zurück, stellen beide fest, dass Sie in dieser Zeit schon viel gelernt haben. Eigener Perfektionismus kostet Zeit, stellte Johann fest  und bei einem Übermaß an Aufgaben sollte man sich nie aus der Ruhe bringen lassen. Mit der Geburt ihrer Tochter mussten sie auch vieles neu und besser organisieren und so hängt jetzt in der Koppelmann Wohnung ein detaillierter Wochenplan für jedes Familienmitglied. Trotzdem wollen Sie alle Gründungsinteressierte ermutigen eigene Ideen nicht aus dem Auge zulassen. „Nur Mut! Einfach mal machen!“ lautet die Devise, denn auch Sie blicken positiv in die Zukunft und sind sich sicher, dass sie in 40 Jahren erfolgreich und glücklich auf die vergangene Zeit zurückschauen und sagen: „Wir haben es geschafft!“.

Whole Food Box, was können wir uns darunter vorstellen?

Wie seid ihr auf den Namen Whole Food Box gekommen?

Mit was beschäftigt ihr euch gerade am meisten?

Welchem sozialen Problem wirkt ihr entgegen?

Was unterscheidet eure Box von anderen?

Was habt ihr durch die Arbeit in eurem Startup gelernt?

Wie sieht eure Ernährung aus?

Was ist eure Vision? Was wollt ihr in 40 Jahren erreicht haben?

Was möchtet ihr anderen Gründungsinteressierten mit auf den Weg geben?

Whole Food Box sind aktuell Stipendiaten des Sozial&Gründer-Programms im Social Impact Lab Leipzig.

(Fotos & Konzept: Leonie Bahl)


Der Wirkungsfonds: Finanzielle Förderung für Social Startups

Der Wirkungsfonds wurde 2016 von SAP, Deutsche Bank und Social Impact ins Leben gerufen, um gemeinnützige Initiativen und Social Startups bei der Finanzierung ihrer Vorhaben zu unterstützen. Bewirb dich bis 15. November mit deiner gemeinnützigen Initiative oder deinem Social Startup für die Teilnahme am Programm!

 

Der Wirkungsfonds wurde 2016 von SAP, Deutsche Bank und Social Impact ins Leben gerufen, um gemeinnützige Initiativen und Social Startups bei der Finanzierung ihrer Vorhaben zu unterstützen. Im Jahr 2016 liegt der Fokus auf Initiativen, welche die Situation von Menschen mit Fluchthintergrund in Europa verbessern und die dafür ein innovatives sozialunternehmerisches Konzept entwickelt haben. Bisher konnten bereits sechs ausgewählte Projekte aus dem Kreis der Social Impact Alumni mit Qualifizierung und insgesamt 140.000 EUR unterstützt werden.

Ausschreibung geöffnet: Jetzt bewerben

Für unsere dritte Runde öffnen wir die Ausschreibung für alle bereits gegründeten gemeinnützigen Initiativen im Bereich der sozio-ökonomischen Unterstützung für geflüchtete Menschen in Deutschland.

Bewirb dich bis 15. November mit deiner gemeinnützigen Initiative oder deinem Social Startup für die Teilnahme am Wirkungsfonds-Programm und erhalte einen Boostworkshop zum Thema Finanzplan, professionelles Mentoring im Bereich Finanzierungsstrategie und die Chance auf bis zu 25.000 EUR Zuwendung aus dem Wirkungsfonds von SAP, Deutsche Bank und Social Impact.

Was bietet das Programm?

Mit dem Wirkungsfonds-Programm bieten wir:

  • Aufmerksamkeit für euer Projekt im öffentlichen Voting
  • die Teilnahme am Boostworkshop mit Experten von SAP und Deutsche Bank im Januar 2017
  • persönliches Mentoring durch SAP und Deutsche Bank Mitarbeiter
  • Co-Working Arbeitsplätze und die Nutzung der Infrastruktur in unseren Social Impact Labs in Berlin, Duisburg, Frankfurt, Hamburg und Leipzig
  • Teilnahme der Finalisten am öffentlichen Pitch und damit die Chance auf Zuwendungen in Höhe von bis zu 25.000 EUR.

Voraussetzungen für die Teilnahme

Um am Wirkungsfonds-Programm teilzunehmen und das Startgeld zu erhalten muss eurer Projekt einige Grundvoraussetzungen erfüllen:

  • bereits erfolgreiche Gründung
  • anerkannte Gemeinnützigkeit
  • ein innovatives Modell für die Verbesserung der Lebenssituation sowie der gesellschaftlichen und/oder wirtschaftlichen Teilhabe geflüchteter Menschen in Europa
  • Wohn- und/oder Geschäftssitz in Deutschland

Alle weiteren Informationen und das Bewerbungsformular finden sich hier.


  • 10 bis 15 Interviewfragen und eine Kamera. Das Team Whole Food Box aus dem Social Impact Lab Leipzig hatte ein Interview der besonderen Art, denn sie durften auf die Fragen nicht einfach nur antworten, sondern mussten ihre Antwort pantomimisch darstellen - in nur einem Bild. Entstanden ist eine persönliche Geschichten zu dem Projekten und Bilder zum Lachen, Schmunzeln und Staunen.

  • Der Wirkungsfonds wurde 2016 von SAP, Deutsche Bank und Social Impact ins Leben gerufen, um gemeinnützige Initiativen und Social Startups bei der Finanzierung ihrer Vorhaben zu unterstützen. Bewirb dich bis 15. November mit deiner gemeinnützigen Initiative oder deinem Social Startup für die Teilnahme am Programm!

  • Am 11. Oktober fand im Social Impact Lab Frankfurt ein Round Table Finance statt. In diesem regelmäßigen Format werden Herausforderungen & Lösungsansätze für die Finanzierung von Social Startups aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.

  • Zehn Startups, zwei verschiedene Kulturen, Wissenswille aller Beteiligten und eine geballte Ladung Energie, so lässt sich das erste indisch-deutsche Bootcamp 2016 für Startups aus dem Energiesektor im Social Impact Lab Berlin am besten beschreiben.

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor.„Ich träume davon, dass Menschen, egal wo sie herkommen, die gleichen Chancen haben“ - Diesmal ist Beni von Refugee Canteen im Interview über Träume, Erfolge und den Wandel der Gastro-Branche.

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor. Diesmal stellen Lisa und Björn ihr Social Startup Zentrum für Fermentation vor. Im Interview stellen sie ihre Idee vor und erklären, wie Fermentation Teil des gesellschaftlichen Wandels werden kann.

     

  • Ihr plant ein Crowdfunding für euer Projekt oder Social Startup im Food & Waste Bereich? Gemeinsam mit Crowdcamp und Startnext haben wir genau das Richtige für euch entwickelt: den Crowdfunding Food Contest. Jetzt bis 23. April bewerben!

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor. Diesmal sind be japy aus dem Hamburger Social Impact Lab an der Reihe. Sie wollen mit kleinen, inspirierenden Taten für mehr Mitmenschlichkeit im Alltag sorgen und haben dazu Aktionen wie den Japyday initiiert.

  • Du willst dich in Berlin mit deiner sozial-innovativen Idee selbstständig machen? Dann bist du bei Social Impact Start richtig - das Stipendienprogramm für Menschen wie dich, die mit ihren Ideen Veränderungen bewirken wollen. Hier bekommst du Tipps für deine Bewerbung.

  • Durch Welcome Dinner Berlin werden Berliner zu Gastgebern für geflüchtete Menschen und heißen sie bei sich zu Hause willkommen. So entstehen immer wieder wunderbare Abende der Begegnung, aus denen sich nicht selten Freundschaften entwickeln.

  • "Manche Ideen sind so toll, da möchte man selbst nochmal durchstarten" - Angelika Wickboldt, seit 15 Jahren Gründungsberaterin in der Gründungswerkstatt Enterprise, im Interview über ihre langjährige Erfahrung, Veränderungen in der Gründerszene und Tipps für Gründungswillige.

  • Bei Jyoti - Fair Works stehen nicht die Produkte, sondern die Menschen im Vordergrund. Das Social Startup ermöglicht sozial benachteiligten Inderinnen durch die Herstellung nachhaltiger und fairer Mode ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben.

  • Du hast eine Idee zur Lösung eines sozialen Problems im Kopf, kommst aus dem Rhein-Main Gebiet oder dem Großraum Duisburg und bist auf der Suche Gründungsunterstützung? Gute Nachrichten, denn dann haben wir mit AndersGründer das richtige Programm für dich.

  • Von rund 190 eingereichten Bewerbungen haben es 14 Teams in unser Stipendium ANKOMMER. Perspektive Deutschland geschafft. Wie wurden die Teams ausgewählt, woran arbeiten sie und was erwartet die Teilnehmer/-innen nun im ANKOMMER. Programm?

  • Was können wir gegen die enorme Verschwendung von Lebensmitteln tun? Und wie können wir Lebensmittel wieder mehr wertschätzen? Unsere Social Startups und Food Assembly geben ihre eigenen kreativen Antworten darauf. Mach auch du mit!

  • Das Thema Flucht prägt den gesellschaftlichen Diskurs, doch Vorurteile beeinflussen vielerorts die Einstellung gegenüber geflüchteten Menschen. Zahlreiche Organisationen und Initiativen möchten genau das ändern und engagieren sich für Geflüchtete, z.B. im ANKOMMER. Programm.

  • Unser Klamottenkonsum hat sowohl negative Auswirkungen auf die Menschen, die an der Herstellung unserer Kleidung beteiligt sind, als auch auf die Umwelt. Doch das muss nicht so sein! In diesem Artikel gebe ich euch Denkanstöße und zeige Lösungswege und Alternativen auf.

  • Ein Dschungel aus Hochschulen und Studien-gängen erwartet Schüler am Ende ihrer Schulzeit. Und was kommt nun? Svanja Kleeman hat eine Antwort gefunden: Zusammen mit ihrem Team hat sie One Week Student entwickelt, eine Plattform für Schüler, die das Studieren probieren wollen.

  • Zu jung, um professionell zu werden? Bestimmt nicht – wann immer ihr für eine Idee brennt, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, aus der bloßen Idee eine Wirklichkeit werden zu lassen! Bis 31. August könnt ihr euch für die nächste Runde Think Big Pro bewerben!

     

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere Stips genauer vor. Numero drei in der Reihe macht TeachSurfing. Das Team hat eine Plattform entwickelt, auf der Reisende ihr Wissen einpacken und vor Ort weitergeben können: Share knowledge while traveling the world!

  • Kennt ihr Socialee schon? Das neue Berliner Projekt baut ein soziales Netzwerk auf um Menschen zusammenzubringen: Der eine hat Holz, der andere will ein Hochbeet bauen und braucht es. Über Socialee können sie zusammenkommen und einfach mal machen!

  • Stetiger Konsum ist längst an seine Grenzen gestoßen und schafft Probleme für Umwelt, Tier und Mensch. Deshalb bekommt ihr von uns Denkanstöße und Alternativen zum herkömmlichen Konsum!

  • Am 3. Juli 2015 ist Plastiktütenfreier Tag! Wir verzichten gemeinsam auf Plastik(tüten) und machen auf die Ressourcenverschwendung und Umweltprobleme aufmerksam, die durch Plastik(tüten) ausgelöst werden.

  • Unsere Berliner Stipendiaten PHNX (nun: CADUS) – redefine global solidarity leisten nachhaltige Notfall- und Humanitäre Hilfe. Oftmals dort, wo es kein Anderer macht und aktuell vorrangig in Syrien. Bald ist das Team im Crowdfunding!

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor. Die zweite Runde machen RESTLOS GLÜCKLICH, die mit der Eröffnung ihres Awareness-Restaurants ein Rezept gegen Lebensmittelverschwendung bieten wollen.

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor. Die erste Runde machen Hotel Utopia aus dem Berliner Lab, die Geflüchteten eine neue Lebensperspektive in Berlin bieten wollen.