• Neustart in der Heimat für Asibuo Kwabena

    Asibuo aus Kumasi, Ghana hat im Hamburger Lab ein einzigartiges Konzept für seinen Neustart in der Heimat entwickelt. Lest hier seine Geschichte.

    Asibuo aus Kumasi (Foto:Mitte) kam im Mai zu uns ins Hamburger Lab, um sich auf seine Rückkehr nach Ghana vorzubereiten. Mit seiner Frau und seinen Kindern lebte er insgesamt drei Jahre in Deutschland, nun hat sich die Familie entschieden freiwillig zurückzukehren. 

    Asibuo stammt aus einer Familie, die seit Generationen Forstwirtschaft betrieben hat. Sein Vater war sehr erfolgreich im Geschäft, bis er nach einem Investment in Nigeria und den dortigen Unruhen alles verloren hat. Daher konnte Asibuo leider nicht auf ein vorhandenes Geschäft aufbauen oder mit einsteigen. Um nun nach seiner Rückkehr ein Geschäft in der Forstwirtschaft zu gründen, hat Asibuo bereits hier einige Vorbereitungen getroffen.

    Motiviert kam Asibuo mit einer schon recht konkreten Idee zu uns ins Lab, die er mit Hilfe unseres Coaches Roland Becker in ein einzigartiges Konzept entwickeln konnte. Ein Konzept, das es in dieser Form in Ghana noch nicht gegeben hat. Durch das Coaching und der Mission von Social Impact, soziale Innovationen zu fördern und zu ermöglichen, wurde aus Asibuos' Idee also ein nachhaltiges Konzept.  

    Asibuos Familie besitzt einige Flächen an Land in Ghana. Diese ehemaligen Waldgebiete möchte er im Rahmen seines Projekts wieder aufforsten. Sein Ziel: für jeden gefällten Baum sollen fünf neue gepflanzt werden. Für dieses Teilprojekt ist auch eine Kooperation mit „Futuro Forestal“ geplant, einem nachhaltigen Forstwirtschaftsprojekt in Lateinamerika.

    Asibuo hat uns während seiner Teilnahme mit seiner positiven Energie und vor allem mit der Vision seines Projekts beeindruckt. Die Genehmigung für die Bewirtschaftung der Waldgebiete in Ghana hat er bereits hier beantragt und erhalten. Seit September ist er nun zurück in Ghana und wir freuen uns sehr, dass er schon offiziell gründen konnte und mit dem Projekt begonnen hat. Wir bleiben weiterhin in Kontakt mit ihm und sind sehr gespannt, wie es für ihn weitergeht! Wir wünschen Asibuo alles Gute!  

    Social Impact Lab Hamburg, 25.10.2018

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