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    Fridays for Future, Ende Gelände, Extinction Rebellion und Parents for Future Act Now! Dieser Herbst steht im Zeichen des Protestes, um die Zukunft unseres Planeten zu ändern. Warum ist es gerade jetzt so dringend, auf die Straße zu gehen und aktiv zu werden?

    Plastikbecher, Pappteller, Verpackungen – die Reste der Grillparty am Tag danach im Park, Glasscherben auf dem Fahrradweg, Plastiktüten auf dem Gehweg. Dies sind nur zwei Beispiele, aber mit der Aufzählung derartig vermüllter Alltagssituationen könnte wohl jede*r bis ins Unendliche fortfahren. Wir haben bequemer Weise Stadtreinigungen, welche den öffentlichen Raum zuverlässig für uns aufräumen zudem sind wir gut darin geworden diese Müllmomente auszublenden.

    Aber wie kommt es, dass jede Aufräumaktion am Strand zu einem Cleanup-Event auf Instagram wird und große Werbekampagnen für nachhaltige Kaffeebecher gefahren werden während erst ab dem ersten Kind ernsthaft über BPA-freie Plastikbrotdosen nachgedacht wird? Eine Analyse dieses Gesellschaftsbildes wäre zu komplex, aber reflektiert und umweltbewusst wirken diese Handlungsweisen nicht.

    Unser blauer-grüner Heimatplanet

    In Großstädten tragen sich junge Menschen auf Wartelisten beim Schrebergartenverein ein, um endlich eigenes Biogemüse anzubauen und akzeptieren dafür jede Regel des Kleingartenvereins für den perfekten Rasentraum. Das zu gewucherte Wiesenstück vor dem Gartenzaun, der Stadtpark und die Verkehrsinsel befinden sich anscheinend jedoch außerhalb unseres Verantwortungsbereiches. Maximal regen wir uns noch über unbekannte Müllsünder auf während wir den Rasen trimmen und feinsäuberlich den eigenen Haushaltsmüll trennen. Schaut man jedoch über den Tellerrand hinaus, ist doch die ganze Welt unser gemeinsamer Lebensraum, unser Garten und unser Wohnzimmer und wir gehen teilweise unachtsamer damit um, als mit einem feuchten Keller.

    Welt retten, Spielregeln ändern

    Die Meinungen in der Gesellschaft scheinen immer weiter auseinanderzutreiben, die Grauzonen und Dialoge dazwischen zu verschwinden.

    Nur das starke Dafür oder Dagegen ist auf den Straßen bei Demonstrationen und in Diskussionen zu hören und auch die Initiator*innen des Klimastreiks scheuen nicht vor drastischen Formulierungen, um Menschen wachzurütteln und gegen die Ignoranz zu kämpfen. Die permanente Achtsamkeit, das Dazulernen, der Austausch und das Vergleichen (z.B. von Produkten oder Ökobilanzen) gehören zu einem umweltbewussten Leben und sind im Alltag erst einmal anstrengend.

    Wer verzichtet schon gerne auf seinen Coffee to go, wenn er doch den eigenen Becher vergessen hat? Und es stimmt, dass der richtige Kaffeebecher nicht die einzige Lösung für unsere Umweltprobleme bietet.

    Erfolge durch Kooperationen

    Jede Unterhaltung zu diesem Thema und jeder ausgelassene Strohhalm sind ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Gewohnheiten und Verhaltensweise zu ändern, ist nachgewiesener Weise die anstrengendste Übung. Genauso wie keiner nach drei Tagen vom Couchpotatoe zum Fitnessguru wird, können wir nicht erwarten, dass alle Menschen sofort zum veganen Zero-Waste-Haushalt umstellen.

    Die Lösung liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Im Miteinander und im Austausch können wir mehr erreichen als im Gegeneinander. Jede*r kann jeden Tag versuchen, möglichst achtsam mit den Ressourcen unseres Planeten umzugehen, aber gemeinsam können wir nachhaltige Lösungen entwickeln und die Kraft aufbringen diese zu realisieren.

    Darum haben wir in diesem Jahr mit dem Global Goals Lab die globalen Entwicklungsziele 12 – nachhaltiger Konsum und 13 – Klimaschutz in den Fokus des Global Goals Labs gerückt. Wir unterstützen soziale Initiativen dabei ihre Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und eine größere Wirkung zu erzielen. Dafür bieten wir neben Zugang zu einem großen Netzwerk, Mentoring, und bedarfsgerechter Beratung auch die Chance auf finanzielle Unterstützung. Bewerbt euch bis zum  10. November 2019!

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