• Vegan bei der Arbeit – Easy, oder?

    Deutschlandweit ernähren sich laut dem Vegetarierbund (VEBU) aktuell ca. 1,3 Millionen Menschen vegan. Trotz der bestehenden Nachfrage, fällt das vegane Angebot in der Kantine jedoch oftmals etwas mager aus. Doch wie können wir im Büro unser Mittagessen nachhaltig und vegan gestalten?

     

    Vermutlich ist vielen von uns die folgende Situation bekannt: Das Meeting ist vorbei und man freut sich voller Erwartungen auf die Stärkung zum Mittag. Die Kantine bei der Arbeit ist da meistens die schnellste Lösung. Doch dann, steht man auf einmal ratlos an der Theke an - auf der Suche nach veganem Essen. Im ungünstigsten Fall bleibt man leider nicht selten bei der klassischen Pommes- & Salat-Kombi oder einem Teller voller Beilagengemüse hängen. Das Problem liegt aber nicht an der rein pflanzlichen Küche per se, die durchaus sehr vielfältig sein kann, sondern vielmehr an dem Schritttempo, in dem sich die deutschen Kantinen oftmals versuchen an neue Entwicklungen anpassen.

    Um mit gutem Beispiel voran- und auch dem ein oder anderen mitleidigen Blick der nicht-veganen Kolleg*innen zu entgehen, darf daher ab und zu die Tupperbox mit dem selbstgekochten Liebglingsessen nicht fehlen. Viel angenehmer ist die Situation hingegen, wenn der Arbeitsplatz über eine eigene Küche verfügt und die Freiheit bietet, selbst für eine Abwechslung in der Mittagspause zu sorgen.

    Vor einiger Zeit haben wir in unserem Head Office bei Social Impact deshalb eine vegane Kochgruppe initiiert, die mittlerweile nicht nur enorm Zeit und Kosten spart, sondern uns auch als Team täglich noch ein Stückchen enger zusammenschweißt.

     

    Wie bekommt man alle unter einen Hut?

    Auch unser Unternehmen besteht nicht komplett aus Vollzeit-Veganer*innen. Und doch hat sich gezeigt, dass für unser Team die vegane Mittagspause der kleinste gemeinsame Nenner ist, auf den wir uns einigen konnten. So ist es uns nicht nur möglich alle ethischen Ansichten, aber auch alle Lebensmittelunverträglichkeiten (wie z.B. Laktoseintoleranz) unserer Kolleg*innen zu berücksichtigen.

     

    Zeit und Kosten sparen

    Aufgrund der Größe unserer Kochgruppe müssen wir alle nur einmal die Woche den Kochlöffel schwingen und können die die restlichen Tage viel wertvolle Zeit zurückgewinnen, indem wir es genießen, einfach zum Essen gerufen zu werden. So lässt es sich nicht nur vermeiden, immer wieder auf ungesunde Snacks in der Mittagspause zurückzugreifen, sondern man kann dabei auch noch den ein oder anderen Euro sparen, den man normalerweise in eine To-Go-Mahlzeit investiert hätte. Ganz nebenbei tut man der Umwelt auch noch etwas Gutes, indem man den unnötigen Verpackungsmüll weglässt.

     

    Vielfalt und Inspiration

    Das tollste an einer Kochgruppe: Jede*r Kolleg*in bekommt die Möglichkeit, ihren*seinen eigenen Gusto einzubringen. Man wird unweigerlich mit neuen Geschmacksnoten konfrontiert und vor allem dazu inspiriert, einem vorher unbekannte Lebensmittelkombinationen lieben zu lernen. Vor allem diejenigen, die sich normalerweise nicht vegan ernähren, sind häufig überrascht, wie kreativ und divers eine rein pflanzliche Ernährung sein kann.

     

    Teambuilding mal anders

    Durch unsere eingangs noch zweckmäßig entstandene Kochgemeinschaft ist außerdem ein Ritual entstanden, das wir nicht mehr missen möchten: fast wie eine WG, nehmen wir uns täglich aktiv Zeit für ein gemeinsames Essen und für persönlichen Austausch in unserem Team. Die Wertschätzung für die selbstgekochten Mahlzeiten ist darüber hinaus viel höher als für das belegte Brötchen vom Bäcker. Mit dem Bewusstsein, dass sich jemand Zeit aus seinem*ihrem Arbeitstag freischaufelt, um eine köstliche Mahlzeit für dich zu kochen, schmeckt es außerdem gleich noch viel besser!

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