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Social Entrepreneurship in Ostdeutschland: Thüringen und Sachsen

Der zweite Teil einer Recherche-Reihe: Die Rate an sozialinnovativen Gründungen in Deutschland steigt konstant an. Die Motivation wächst, unsere Gesellschaft nachhaltig mitzugestalten und neue (Lösungs-)Wege zu entwickeln. Doch ist dieses Phänomen deutschlandweit zu beobachten? Wir blicken über die Social Startup Szene Berlins hinaus und fragen gezielt: Wie viel Social Entrepreneurship steckt eigentlich in Ostdeutschland?

 

Angelina Probst vom Social Impact begab sich auf Spurensuche in Thüringen und Sachsen, um einen Einblick über die Entwicklungen, Potenziale und Herausforderungen bezüglich regionaler Sozialgründungen zu erhalten.

Wie stark ist die Social Entrepreneurship-Szene in Thüringen ausgeprägt?

Laut ThEx-Gründerreport 2018 gab es 2017 in Thüringen 11.212 Gewerbeanmeldungen. Thüringen liegt dabei mit einer Selbstständigenquote von 8,5 Prozent etwas unterhalb des Bundesdurchschnittes von 9,8 Prozent. Bei Gründungen mit wirtschaftlicher Substanz (mehrere Beschäftigte gleich beim Unternehmensstart) rangiert Thüringen hingegen mit einem Anteil von 29,6 Prozent fast sieben Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt auf Rang eins. Doch wie entwickelt sich das soziale Unternehmertum in der Region?

Mit Martin Arnold-Schaarschmidt (Social Entrepreneur, Berater und Förderer von Initiativen und Gründer*innen, u.a. im Gründerservice der Erfurter Fachhochschule, Gründungslabor werft34 und Plattform e.V.) möchten wir über seine Erfahrungen im Umgang mit sozialen Unternehmertum in Thüringen sprechen: „Social Entrepreneurship ist bisher kaum ein Thema. Im Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e.V. gibt es bisher nur ein paar Einzelpersonen und kein Sozialunternehmen als Thüringer Mitglied. Hingegen lassen sich eine ganze Menge Organisationen an sich als Social Entrepreneurs klassifizieren, jedoch ohne das „Label“ selber zu kennen oder zu verwenden. Beispiele wären dabei im Bereich Energie (z.B. Bürgerenergiegenossenschaften), Landwirtschaft (z.B. Solawis, Schloss Tonndorf), Bildung (neue Schulen, Basement, Spirit of Football), Gesundheitsversorgung (z.B. Demenz-WGs, Tele-Angebote in betrieblicher Gesundheitsversorgung), auch im Bereich Digitalisierung (z.B. Sociallock).“

Welche Unterstützung oder Strukturen bräuchte es?

Martin Arnold-Schaarschmidt: „In stärkster Form wäre das eine unabhängige Interessenselbstvertretung, z.B. wie ein regionale Gruppe vom SEND e.V. und außerdem fehlen für diesen Bereich förderliche Rahmenbedingungen, wie Auftraggeber oder Prototyping-Finanzierung, Labore oder ähnliches. Es braucht mehr „Open Innovation“-Verständnis und Handeln bestehender Organisationen, die ja allesamt auch neue Mitarbeiter*innen und Produkte sowie Dienstleistungen suchen. Und das Übliche: Passende Förderlinien oder mehr Mittel über Auftragsvergaben.“


Angelina Probst: Was könnten Regierung oder Gesellschaft unterstützend tun, um mehr soziales Unternehmertum zu fördern?


Martin Arnold-Schaarschmidt: „So vieles! Zum Beispiel die Finanzierung: Mittelvergabe zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen/Aufgaben weniger als Fördermittel, sondern Auftragsvergabe sowohl an Organisationen mit wie ohne Gemeinnützigkeit. Zudem ein Förderprogramm (auch Mikroförderungen) für innovative, transformative Lösungen entlang der SDGs. Außerdem braucht es besondere Ausnahmebedingungen für Prototypenphase. Zum Beispiel Experimentierklauseln in den Rechtsrahmen, die es Organisationen erlauben, neue Ideen, Angebote, Vorgehensweisen im kleinen Rahmen zu testen. Damit nicht nur Konzepte geschrieben werden und nur Bewährtes oder rein Hypothetisches gefördert und umgesetzt wird. Ein weiterer Ansatz sind mehr Multi-Stakeholder-Prozesse und -Organisationen. Mehr Menschen sollten echt mitgestalten können. Damit würden viel häufiger sozial, positivere Lösungen herauskommen. Zuletzt braucht es mehr Fortbildungsmöglichkeiten und Empowerment von relevanten, beteiligten Akteuren in Verwaltung, Bildung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um Social Entrepreneurship zu verstehen und um miteinander kooperieren zu können.“


Ann-Sophie Gruböck (Business & Network Development sowie ehemals ThEX Mentoring) ergänzt:

„Generell ist der Druck ist nicht groß genug, um regional Veränderungen tatsächlich anzugehen und oftmals fehlt der Wille die Initiative zu ergreifen. Es lassen sich eher große Potentiale bei den sehr unternehmerisch-versierten Migrant*innen feststellen und bei vereinzelten Akteuren. Es braucht vor allem einen regelmäßigen Austausch mit Gleichgesinnten und Vorbildern. Weniger Symptombehandlungen in den Kommunen und Problemregionen und eine besser vernetzte Analyse des Grundproblems und ergebnisoffene Zusammenarbeit von lokalen mittelständischen Unternehmen, Stadträten und Bürger*innen.“

Wenn Social Startups skalieren: Wie können Sozialunternehmen neue Talente und Mitarbeitende für ihre Vision gewinnen?

„Die positiven, relevanten Wirkungen müssen sichtbar werden. Je eindeutiger und sicherer "die Welt gerettet" wird, die Möglichkeiten sieht in der Region direkt anzufangen und zu merken, dass man durch sein Zutun Entwicklungen bewirkt, desto größer sollte die Bereitschaft sein, dafür zu arbeiten - jenseits vom Gehalt. Auch die Norm ist wichtig: Trifft das auf alle anderen auch zu? Anstelle von Lohn können auch Leihgaben (Laptop, Telefon) oder Möglichkeiten (Reisen, Homeoffice, VIPs treffen) oder Anerkennung (Lob intern oder extern) angeboten werden. Und na klar Mitgestaltungsmöglichkeiten, Shareholdership, Spielraum...“, erklärt Martin Arnold-Schaarschmidt im Abschluss unseres Austausches.

Wie weit ist Social Entrepreneurship im Nachbarbundesland Sachsen bekannt?

Im Gegensatz zu Thüringen gibt es bereits aktive Gruppen vom Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e.V. und Tino Kressner (Ansprechpartner für die Regionalgruppe Sachsen) erzählt uns: „Nicht Menschen sollten für Organisationen da sein, sondern Organisationen sollten für Menschen da sein. Spätestens 30 Jahre nach der Wiedervereinigung und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Aufschwung in Sachsen, gewinnen soziale, zivilgesellschaftliche und ökologische Problemstellungen eine immer größere Bedeutung. In Sachsen sind über 2 Mio. Menschen erwerbstätig und können an genau der Lösung dieser Probleme mitwirken. Aktuell konnten wir bereits 45 Social Entrepreneurs in Sachsen identifizieren, die ihre Wirkungsmaximierung über die Profitmaximierung stellen. Leider gibt es in Sachsen noch kein Förderprogramm und keine politischen Rahmenbedingungen für diese Unternehmen. Daher hat sich die Regionalgruppe vom Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland in Sachsen gegründet und arbeitet gemeinsam mit über 20 Vertretern im Dialog mit Politik und Wirtschaft an neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie der Aufmerksamkeit für diese neue Art des Wirtschaftens.“ 

Gründen in Sachsen

Auch wir haben eines unserer Social Impact Labs in Sachsen und unterstützen Existenzgründer*innen und Social Startups in der Start- und Gründungssphase inkl. Arbeitsplatz im Coworking Space, Beratung, Mentoring und Netzwerk.

Als etablierter Anlaufpunkt in Leipzig für Gründungsunterstützung im Sozialunternehmertum spricht Konrad Sell (Standortleiter vom Social Impact Lab Leipzig) mit uns über seine Herangehensweise: „Um Gründer*innen auf ihrem Weg von der Idee bis zur Implementierung einer gesellschaftlichen Innovation zu begleiten, haben wir das bisherige Präsenzstipendium in Blöcke, sogenannte Sprints, umgebaut. In den ersten drei Blöcken liegt der Fokus dabei auf dem Problem, analog zu den ersten beiden Phasen im Design Thinking. In dieser Zeit soll länger als bisher um das Problem gekreist werden. So viele Prototypen wie möglich sollen entwickelt und getestet werden; ein iterativer Prozess, der gezielt zum wiederholten Scheitern führen soll. Dann wird zunächst die Idee auf das Problem angepasst, und in einem zweiten Schritt auf das Gründungsteam. Unseren Gründer*innen sagen wir: bleibt flexibel im Kopf. Wenn etwas nicht funktioniert, entwickelt weiter.“

Wie viel Potenzial steckt denn nun für Sozialunternehmer*innen in Thüringen und Sachsen?

Gesellschaftliche Herausforderungen, Veränderungen hin zu neuen Herangehensweisen und eine Notwendigkeit für ein Umdenken bestehender Systeme ist für jedes Bundesland essenziell, um langfristige Zukunftsperspektiven für die eigene Region zu entwickeln. Social Entrepreneurship erfährt dabei bislang als unternehmerischer Lösungsansatz noch wenig Aufmerksamkeit in Thüringen, etwas mehr in Sachsen. Es braucht vor allem politische Rahmenbedingungen, Förderprogramme, Wissensaustausch und eine Aufmerksamkeit für diese neue Art des Wirtschaftens. Nichtsdestotrotz sind erste Strukturen zu erkennen und wir hoffen auf eine Ausweitung von Social Entrepreneurship in Thüringen und Sachsen. Wir freuen uns mit dem Leipziger Lab daran beteiligt zu sein und Gründer*innen auf dem Weg zu ihrem Sozialunternehmen begleiten zu dürfen.

 

In unserem nächsten Beitrag wird ein Blick auf Social Entrepreneurship in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern geworfen.


  • Der zweite Teil einer Recherche-Reihe: Die Rate an sozialinnovativen Gründungen in Deutschland steigt konstant an. Die Motivation wächst, unsere Gesellschaft nachhaltig mitzugestalten und neue (Lösungs-)Wege zu entwickeln. Doch ist dieses Phänomen deutschlandweit zu beobachten? Wir blicken über die Social Startup Szene Berlins hinaus und fragen gezielt: Wie viel Social Entrepreneurship steckt eigentlich in Ostdeutschland?

  • Der erste Teil einer Recherche-Reihe: Immer mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich dazu, ein Sozialunternehmen zu gründen. Mit Blick auf globale und regionale Herausforderungen wie Digitalisierung, Globalisierung, politische Entwicklungen und demografischen Wandel überrascht es nicht, dass die Motivation wächst, unsere Gesellschaft nachhaltig mitzugestalten und neue (Lösungs-)Wege zu entwickeln. Doch ist dieses Phänomen deutschlandweit zu beobachten? Oder anders gefragt: Wie viel Social Entrepreneurship steckt in Ostdeutschland?

     

  • Den Oktober haben wir diesmal dem Thema Female Social Entrepreneurship gewidmet. In diesem Rahmen konnten wir uns mit einigen Social Impact Gründerinnen austauschen und möchten zum Abschluss dieses Themenmonats einige Eindrücke daraus teilen.

  • Wir blicken zurück auf unseren Themenmonat Social Entrepreneurship im ländlichen Raum: Den gesamten September über haben wir Projekte, Menschen und Initiativen vorgestellt, die der Landflucht entsagt haben, um ein eigenes Projekt oder eine Gründungsidee zu starten.

  • Fridays for Future, Ende Gelände, Extinction Rebellion und Parents for Future Act Now! Dieser Herbst steht im Zeichen des Protestes, um die Zukunft unseres Planeten zu ändern. Warum ist es gerade jetzt so dringend, auf die Straße zu gehen und aktiv zu werden?

  • UNSER THEMENMONAT INCLUSIVE ENTREPRENEURSHIP NEIGT SICH DEM ENDE ZU. DEN AGUGUST HABEN WIR U.A. DAZU GENUTZT, UM EINIGE UNSERER INKLUSIVEN GRÜNDUNGSPROGRAMME VORZUSTELLEN.

  • Das Social Startup Coco Malou hat sich auf nachhaltige und faire Dessous spezialisiert und dieses Jahr erfolgreich ihren Online-Shop eröffnet. Wie unsere Alumna vom Wirkungsschaffer-Stipendium aus dem Social Impact Lab Stuttgart seit März 2018 ihr Unternehmen entwickelt haben, könnt ihr in dieser Success Story nachlesen:

  • Unser Themenmonat Social Entrepreneurship neigt sich dem Ende zu. Den Juli haben wir dazu genutzt, um einige unserer Gründungsprogramme vorzustellen.

  • Wir radeln auf den Spuren von Social Innovation im ländlichen Raum durch Brandenburg. Ein Rückblick:

  • Unser Themenmonat zu Bildungsinnovationen neigt sich dem Ende zu. Den Juni haben wir genutzt, um unser Bildungsprogramm Baut Eure Zukunft vorzustellen.

  • Im Juni widmen wir uns dem Themenfeld Bildungsinnovationen bei Social Impact. Nach der Vorstellung des Bundeswettbewerbs von Baut Eure Zukunf tanfang des Monats, haben wir auch unsere Stipendiaten und Alumni mit ihren Bildungsvisionen bereits auf dem Social Impact-Blog vorgestellt. In diesem Beitrag geht es nun um den inhaltlichen und methodischen Ansatz des innovativen Bildungsprojektes Baut Eure Zukunft.

  • Seit Oktober 2017 widmen wir uns bei Social Impact wieder dem Thema der Bildungsinnovationen. In der ersten Woche des Themenmonats Juni haben wir bereits unser Bildungsprojekt Baut Eure Zukunft vorgestellt, das Schüler*innen der 8. bis 10. Klassenstufe dabei unterstützen soll, gemeinschaftlich Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln.

  • Die Gründungsgeschichte von Social Impact fing mit Bildungsinnovationen für junge Menschen an und dieser Herzensangelegenheit gehen wir seit Oktober 2017 wieder verstärkt nach.

  • Im Mai 2019 feiern wir das 30-jährige Jubiläum von Social Impact. In unseren aktuellen Blogbeiträgen nehmen wir euch auf eine Zeitreise mit und erzählen wöchentlich von den Meilensteinen unserer Gründungsgeschichte. Diesmal dreht sich alles um Sozialunternehmer*innen im ländlichen Raum und die Social Impact Labs.

  • Social Impact wird im Mai 2019 bereits 30 Jahre und wir nehmen euch in diesem Beitrag mit auf eine kleine Zeitreise in die Ereignisse und Entwicklungen von 1999 bis 2009. Jede Mai-Woche erscheint hier ein neuer Beitrag zu unserer Gründungsgeschichte, der uns ein Stückchen näher zu dem bringt, was Social Impact heute ist.

  • Social Impact wird im Mai 2019 bereits 30 Jahre und wir nehmen euch mit auf eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit. Jede Mai-Woche erscheint hier ein neuer Beitrag zu unserer Gründungsgeschichte, der uns ein Stückchen näher zum bringt, was Social Impact heute ist.

  • Unser Themenmonat über unsere internationalen Kooperationsprojekte neigt sich dem Ende zu. Den April 2019 haben wir genutzt, um unser Team International vorzustellen.

  • Deutschlandweit ernähren sich laut dem Vegetarierbund (VEBU) aktuell ca. 1,3 Millionen Menschen vegan. Trotz der bestehenden Nachfrage, fällt das vegane Angebot in der Kantine jedoch oftmals etwas mager aus. Doch wie können wir im Büro unser Mittagessen nachhaltig und vegan gestalten?

  • Das Social StartUp myconics macht Nachhaltigkeit im Bereich Mode und Einrichtung über einen Online Marktplatz zum Standard. Wie die Social Impact-Stipendiaten vom Wirkungsschaffer-Stipendium seit März 2018 ihr Unternehmen entwickelt haben, könnt ihr in dieser Success Story nachlesen:

     

  • Unser Themenmonat über soziale Innovationen in der Wohlfahrtspflege neigt sich dem Ende zu. Den März 2019 haben wir den sozialen Innovationen für die Wohlfahrt von morgen gewidmet.

  • Wie eine enge Kooperation der Schlüssel zu langfristigem Erfolg sein kann, wird in unserem aktuellen Programm „Soziale Innovationen in der Wohlfahrtspflege“ sichtbar. Doch inwieweit können sich Social Entrepreneurship und die Wohlfahrtspflege gegenseitig stärken?

  • Am 21. Februar wurde der Global Goals Wirkungsfonds-Preis 2019 im Social Impact Lab Bonn vergeben. Sechs Initiativen, die in den Bereichen Bildung, Nachbarschaft und/oder Inklusion einen Beitrag zur Erreichung der Global Goals leisten, präsentierten ihre Konzepte vor einer Expertenjury. Welches Teams erhielten den Wirkungsfonds-Preis für die Umsetzung ihrer sozialinnovativen Geschäftsidee?

  • Was ist eigentlich Pitching? Welche unterschiedlichen Formate gibt es? Und worauf sollte ich bei meinem Pitch achten? Wir haben euch die wichtigsten Fakten sowie Tipps für einen richtig guten Pitch zusammengetragen. Ihr braucht noch mehr Unterstützung? Kommt zu unseren Trainings!

     

  • Inklusive Arbeit und Bildung ist immer noch nicht selbstverständlich. Deshalb suchen wir mit unserem neuen Stipendienprogramm InklusionsMacher innovative Lösungen für mehr Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe für alle! Bis 16. Februar ist die Bewerbung im Social Impact Lab Bonn möglich.

  • Wir freuen uns, die Finalist*innen des Global Goals Wirkungsfonds bekanntzugeben. In einem zweiwöchigen öffentliche Online-Voting im Januar hatten knapp 50 Teams ihre Communities aktiviert.

  • Ziel des internationalen Social(i)Makers Projekts ist es, Soziale Innovationen in Zentraleuropa zu fördern. 2018 wurde dazu ein transnationales Bildungsprogramm entwickelt. Nächster Schritt wird die Entwicklung und Durchführung einer Plattform samt Unterstützungsprogramm für Social Entrepreneurs und alle, die soziale Innovationen vorantreiben wollen.

     

  • BautEureZukunft hat eine neue Aktion gestartet: den NOvember - eine Anti-Mobbing-Kampagne, die uns alle zu einer Challenge herausfordert

  • Im Oktober haben wir unser neues Projekt in Kooperation mit der Deutschen Bank gelaunched: das Global Goals Lab – ein Programm zur Qualifizierung und Vernetzung sozialer Initiativen!

  • Das Zentrum für Fermentation ist bei uns gerade in aller Munde. Warum erfahrt ihr in unserem großen Social Impact Interview.

  • Wer am Lautesten brüllt, gewinnt den Investor. So simpel ist es dann doch nicht. Denn andere Dinge sind entscheidend, damit Startups mit Investoren zusammen kommen. Wir erklären Euch was ihr beachten müsst.

  • Wie schafft man Mehrwert für Gesellschaft und Unternehmen durch soziale Innovationen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die „Mehrwert²“-Studie, welche von Social Impact und Beyond Philanthrophy mit Unterstützung der BMW Stiftung im vergangenen Jahr erarbeitet wurde. Am 26.10. wurde sie endlich im Social Impact Lab München vorgestellt.

  • Ausgewählte Projekte aus ganz Deutschland suchen Unterstützer und Unterstützerinnen – für jede Unterstützung gibt es zusätzlich eine Zuwendung durch Social Impact und die Deutsche Bank Stiftung!

     

  • Social Startups berichten, was es Ihnen gebracht hat "Sozial & Gründer" Stipendiat zu sein, wie sie dazu gekommen sind und was sie gelernt haben.

  • Feste und Veranstaltungen sind Teil jeder Kultur. Jedoch sind zahlreiche Veranstaltungen aus sozialer und ökologischer Sicht nicht besonders durchdacht. Das Social Start-up inemaa hat ein Suchportal für die Gestaltung nachhaltiger Events aufgebaut.

  • Auch im Jahr 2017 gibt es noch nicht genügend Sprachkurse für Geflüchtete. Bei vielen Einheimischen widerum entstehen Ängste und Vorbehalte oft schon dadurch, dass sie noch nie mit Geflüchteten in Kontakt waren. Das Start-up "Daheim" will beides auf einmal beschleunigen: durch gezielte Video-Unterhaltungen von zu Hause aus.

  • 10 Interviewfragen und eine Kamera. Das Team Salidt aus dem Social Impact Lab Leipzig hatte ein Interview der besonderen Art, denn sie durften auf die Fragen nicht einfach nur antworten, sondern mussten ihre Antwort pantomimisch darstellen - in nur einem Bild. Entstanden ist eine persönliche Geschichten zu dem Projekten und Bilder zum Lachen, Schmunzeln und Staunen.

  • 10 bis 15 Interviewfragen und eine Kamera. Das Team Whole Food Box aus dem Social Impact Lab Leipzig hatte ein Interview der besonderen Art, denn sie durften auf die Fragen nicht einfach nur antworten, sondern mussten ihre Antwort pantomimisch darstellen - in nur einem Bild. Entstanden ist eine persönliche Geschichten zu dem Projekten und Bilder zum Lachen, Schmunzeln und Staunen.

  • Der Wirkungsfonds wurde 2016 von SAP, Deutsche Bank und Social Impact ins Leben gerufen, um gemeinnützige Initiativen und Social Startups bei der Finanzierung ihrer Vorhaben zu unterstützen. Bewirb dich bis 15. November mit deiner gemeinnützigen Initiative oder deinem Social Startup für die Teilnahme am Programm!

  • Am 11. Oktober fand im Social Impact Lab Frankfurt ein Round Table Finance statt. In diesem regelmäßigen Format werden Herausforderungen & Lösungsansätze für die Finanzierung von Social Startups aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.

  • Zehn Startups, zwei verschiedene Kulturen, Wissenswille aller Beteiligten und eine geballte Ladung Energie, so lässt sich das erste indisch-deutsche Bootcamp 2016 für Startups aus dem Energiesektor im Social Impact Lab Berlin am besten beschreiben.

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor.„Ich träume davon, dass Menschen, egal wo sie herkommen, die gleichen Chancen haben“ - Diesmal ist Beni von Refugee Canteen im Interview über Träume, Erfolge und den Wandel der Gastro-Branche.

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor. Diesmal stellen Lisa und Björn ihr Social Startup Zentrum für Fermentation vor. Im Interview stellen sie ihre Idee vor und erklären, wie Fermentation Teil des gesellschaftlichen Wandels werden kann.

     

  • Ihr plant ein Crowdfunding für euer Projekt oder Social Startup im Food & Waste Bereich? Gemeinsam mit Crowdcamp und Startnext haben wir genau das Richtige für euch entwickelt: den Crowdfunding Food Contest. Jetzt bis 23. April bewerben!

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor. Diesmal sind be japy aus dem Hamburger Social Impact Lab an der Reihe. Sie wollen mit kleinen, inspirierenden Taten für mehr Mitmenschlichkeit im Alltag sorgen und haben dazu Aktionen wie den Japyday initiiert.

  • Du willst dich in Berlin mit deiner sozial-innovativen Idee selbstständig machen? Dann bist du bei Social Impact Start richtig - das Stipendienprogramm für Menschen wie dich, die mit ihren Ideen Veränderungen bewirken wollen. Hier bekommst du Tipps für deine Bewerbung.

  • Durch Welcome Dinner Berlin werden Berliner zu Gastgebern für geflüchtete Menschen und heißen sie bei sich zu Hause willkommen. So entstehen immer wieder wunderbare Abende der Begegnung, aus denen sich nicht selten Freundschaften entwickeln.

  • "Manche Ideen sind so toll, da möchte man selbst nochmal durchstarten" - Angelika Wickboldt, seit 15 Jahren Gründungsberaterin in der Gründungswerkstatt Enterprise, im Interview über ihre langjährige Erfahrung, Veränderungen in der Gründerszene und Tipps für Gründungswillige.

  • Bei Jyoti - Fair Works stehen nicht die Produkte, sondern die Menschen im Vordergrund. Das Social Startup ermöglicht sozial benachteiligten Inderinnen durch die Herstellung nachhaltiger und fairer Mode ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben.

  • Du hast eine Idee zur Lösung eines sozialen Problems im Kopf, kommst aus dem Rhein-Main Gebiet oder dem Großraum Duisburg und bist auf der Suche Gründungsunterstützung? Gute Nachrichten, denn dann haben wir mit AndersGründer das richtige Programm für dich.

  • Von rund 190 eingereichten Bewerbungen haben es 14 Teams in unser Stipendium ANKOMMER. Perspektive Deutschland geschafft. Wie wurden die Teams ausgewählt, woran arbeiten sie und was erwartet die Teilnehmer/-innen nun im ANKOMMER. Programm?

  • Was können wir gegen die enorme Verschwendung von Lebensmitteln tun? Und wie können wir Lebensmittel wieder mehr wertschätzen? Unsere Social Startups und Food Assembly geben ihre eigenen kreativen Antworten darauf. Mach auch du mit!

  • Das Thema Flucht prägt den gesellschaftlichen Diskurs, doch Vorurteile beeinflussen vielerorts die Einstellung gegenüber geflüchteten Menschen. Zahlreiche Organisationen und Initiativen möchten genau das ändern und engagieren sich für Geflüchtete, z.B. im ANKOMMER. Programm.

  • Unser Klamottenkonsum hat sowohl negative Auswirkungen auf die Menschen, die an der Herstellung unserer Kleidung beteiligt sind, als auch auf die Umwelt. Doch das muss nicht so sein! In diesem Artikel gebe ich euch Denkanstöße und zeige Lösungswege und Alternativen auf.

  • Ein Dschungel aus Hochschulen und Studien-gängen erwartet Schüler am Ende ihrer Schulzeit. Und was kommt nun? Svanja Kleeman hat eine Antwort gefunden: Zusammen mit ihrem Team hat sie One Week Student entwickelt, eine Plattform für Schüler, die das Studieren probieren wollen.

  • Zu jung, um professionell zu werden? Bestimmt nicht – wann immer ihr für eine Idee brennt, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, aus der bloßen Idee eine Wirklichkeit werden zu lassen! Bis 31. August könnt ihr euch für die nächste Runde Think Big Pro bewerben!

     

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere Stips genauer vor. Numero drei in der Reihe macht TeachSurfing. Das Team hat eine Plattform entwickelt, auf der Reisende ihr Wissen einpacken und vor Ort weitergeben können: Share knowledge while traveling the world!

  • Kennt ihr Socialee schon? Das neue Berliner Projekt baut ein soziales Netzwerk auf um Menschen zusammenzubringen: Der eine hat Holz, der andere will ein Hochbeet bauen und braucht es. Über Socialee können sie zusammenkommen und einfach mal machen!

  • Stetiger Konsum ist längst an seine Grenzen gestoßen und schafft Probleme für Umwelt, Tier und Mensch. Deshalb bekommt ihr von uns Denkanstöße und Alternativen zum herkömmlichen Konsum!

  • Am 3. Juli 2015 ist Plastiktütenfreier Tag! Wir verzichten gemeinsam auf Plastik(tüten) und machen auf die Ressourcenverschwendung und Umweltprobleme aufmerksam, die durch Plastik(tüten) ausgelöst werden.

  • Unsere Berliner Stipendiaten PHNX (nun: CADUS) – redefine global solidarity leisten nachhaltige Notfall- und Humanitäre Hilfe. Oftmals dort, wo es kein Anderer macht und aktuell vorrangig in Syrien. Bald ist das Team im Crowdfunding!

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor. Die zweite Runde machen RESTLOS GLÜCKLICH, die mit der Eröffnung ihres Awareness-Restaurants ein Rezept gegen Lebensmittelverschwendung bieten wollen.

  • In unserer Interview-Reihe stellen wir euch unsere aktuellen Stips genauer vor. Die erste Runde machen Hotel Utopia aus dem Berliner Lab, die Geflüchteten eine neue Lebensperspektive in Berlin bieten wollen.