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Den Menschen vor Ort näher kommen

Dienstag, 07. September 2021

Gründungsideen für den ländlichen Raum: Mit den CERUSI-Förderangeboten – unseren Online-Selbstlernkursen, unseren Gründungsworkshops & Vernetzungs- und Austauschformaten unterstützen wir lokale Innovator:innen und potenzielle Gründer:innen in der Entwicklung von sozialinnovativen Lösungen für den ländlichen Raum. In diesem Rahmen wurden im August zwei Caravans umgesetzt, um die sozialinnovativen Ideen der Besucher:innen von zwei Kreativ-Festivals zu entdecken und weiterzuentwickeln.

Wir WAGEN einen Blick zurück auf diese kreativen Veranstaltungen

Die Durchführung der CERUSI-Caravans diente in erster Linie dazu, die Zielgruppen des Projektes, die "Changemaker" in den ländlichen Regionen Zentraleuropas, zu inspirieren, zu informieren und zu schulen. Das Konzepts der CERUSI-Caravans lässt sich wohl am besten mit dem Satz "share a cup of coffee" beschreiben.

In diesem Zusammenhang hatte sich das deutsche CERUSI-Team von Social Impact mit dem Gründungslabor „ahoj“ zusammengetan, das in Görlitz (Sachsen) direkt an der Grenze zu Polen tätig ist. Gemeinsam wurden ein Info-Kaffee-Tisch und eine Ideen-Litfaßsäule installiert, die zum Aufhängen von eigenen Ideenkarten einlud. Damit sollte ein Austausch mit den Bürger:innen der Region Görlitz - im Rahmen des Fokus Festival am 14. August - zustande kommen. Das Fokus Festival bezeichnet sich als alternatives, kulturelles und kreatives Festival. Vor Ort wurde mit den Menschen über ihre Ideen und Gedanken zur Region gesprochen. Ideen hatten die Besucher:innen auf dem CERUSI & „ahoj“ Stand einige, z. B. ein mobiles Bike-Café, das direkt zu den Leuten kommen würde – was auf dem Land mehr Begegnung zwischen Einwohner:innen kreieren würde.

Parallel dazu war ein anderer Teil des CERUSI-Teams am 13. und 14. August 2021 auf der Fläminger Kreativsause im Coconat in Klein Glien. Direkt an der Grenze zu Sachsen-Anhalt gelegen, fand die Fläminger Kreativsause als brandenburgisches Kultur-Festival und Kreativcamp statt, in dem kreatives Wissen vermittelt und gemeinsam neue Ideen erschaffen werden sollten. Ganz dem Motto: Traditionen beflügeln die Innovation und urbane Einflüsse begegnen den ländlichen Realitäten.

Aufbauend auf der CERUSI-Caravan Methodologie – vor Ort Impulse setzen, vernetzen und Platz zum Austausch bieten, haben sich weitere Projekte von Social Impact der Kreativsause angeschlossen. Zu diesen Projekten gehörten die Kreativagentur Brandenburg, die Gründungswerkstatt Enterprise und das Projekt Landvisionen, deren Projekt-Schwerpunkte in Brandenburg liegen. Als Motivation für sozialinnovative Projekte bekamen die Besucher:innen Inspiration in der sogenannten „Beratungsecke“, in denen sich das CERUSI-Team und andere Projektkolleg:innen den Ideen der Besucher:innen in 30 – 60 minütigen Beratungsslots widmeten. Hiermit sollten diese alle wichtigen Informationen und neue Anregungen für die Umsetzung ihrer Projektidee (insbesondere im ländlichen Raum Brandenburgs) bekommen.

Neben dem Hauptziel der Zusammenarbeit, das regionale Potenzial für sozialinnovative Ideen zu verstehen, stellten die CERUSI-Caravans auch eine Gelegenheit dar, die Verbindungen und den Austausch zwischen den Gründungs- und Förderorganisationen zu verstärken und auf diese Weise die soziale Innovation im ländlichen Raum ganzheitlich zu stärken.

Unter den Personen, mit denen sich das CERUSI-Team vor Ort ausgetauscht hatte, waren auch einige Personen mit einer Idee und dem Interesse am kommenden “Rural Social Innovation Lab” teilzunehmen - einem Innovationssprint für sozialinnovative Projekte im ländlichen Raum, welches von Anfang September bis Anfang Oktober stattfindet. Im Mittelpunkt stehen dabei diesmal ganz konkret Ideen für Brandenburg im ländlichen Raum. Das CERUSI-Team wird die Gründer:innen-Teams bei der Konkretisierung ihrer Projektidee begleiten. Dabei wird das Team die Design Thinking-Methodik nutzen, um ihre Ideen zielgruppen- und wirkungsorientiert weiterzuentwickeln, Klarheit zu schaffen und eine solide Grundlage für eine mögliche Gründung zu legen. Obendrauf gibt’s Expert:innen-Inputs zu Themen wie Finanzierung sowie eine Vernetzung mit weiteren Engagierten und Akteur:innen aus der Social Entrepreneurship-Szene.

Zum Abschluss dieser “Rural Social Innovation Lab” Serie findet eine letzte Kohorte von Ende Oktober bis Ende November zu "Ideen in den ost- und süddeutschen Grenzregionen" statt.

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