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Wir sind Social Impact.

Wir haben die Vision einer gerechten und zukunftsfähigen Gesellschaft von morgen. Deshalb entwickeln wir Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel, Fragen der Migration und Integration, Rechtspopulismus oder Stadt-Land-Gefälle. Unser Blog gibt euch Einblicke in unsere Arbeit, in die Erfolge unserer (Social) Startups und hinter die Kulissen. Er zeigt, was uns wichtig ist. Wirft Fragen auf. Gibt Antworten. Unterhält. Und inspiriert. Viel Spaß beim Lesen!

GreenTech und Female Founders Monitor 2025

Dienstag, 15. April 2025

Im März bzw. April sind diese zentralen Studien für das Startup Ökosystem entstanden. Lest hier unsere Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse.

GreenTech Monitor 2025

Der GreenTech Monitor 2025 unterstreicht die zentrale Rolle von GreenTech-Startups für die ökologische Transformation und die Neuausrichtung des Wirtschaftsmodells "made in Germany" angesichts von Klimakrise, hohen Energiepreisen und geopolitischen Unsicherheiten. Der Bericht betont, dass wirtschaftlicher Aufschwung und ökologische Nachhaltigkeit keinen Widerspruch darstellen, sondern durch technologischen Fortschritt Hand in Hand gehen müssen.

Die regionalen Schwerpunkte der GreenTech-Startups ähneln denen von Startups im Allgemeinen, mit Hotspots wie Berlin, München und Hamburg an der Spitze. Der GreenTech Monitor 2025 liefert auch Einblicke in die Verteilung auf Bundesländerebene. So sind in Brandenburg aktuell 33 aktive GreenTech-Startups verzeichnet, was einem Anteil von 1,2 pro 100.000 Einwohner:innen entspricht. Dies zeigt, dass GreenTech-Aktivitäten auch in Brandenburg vorhanden sind, wenngleich die Anzahl im Vergleich zu größeren Startup-Zentren geringer ausfällt. Der Bericht betont die Wichtigkeit der überregionalen Vernetzung zwischen kleineren Standorten wie Brandenburg und den größeren Hotspots, um die Entwicklung des gesamten Ökosystems zu fördern.

Zentrale Ergebnisse des GreenTech Monitor 2025:

  • Hohe Relevanz der Green Economy:48 % der Startups ordnen sich der Green Economy zu, ein Trend, der sich in den letzten Jahren kontinuierlich verstärkt hat. Etwa 13 % dieser Startups verbinden dies zusätzlich mit einer klaren Messung ihres ökologischen Impacts. Dies zeigt das wachsende Bewusstsein für Nachhaltigkeit im Startup-Ökosystem.
  • Forschungsnähe und Innovation:33 % der GreenTechs halten eigene Patente, verglichen mit 18 % der Startups allgemein. Zudem werden diese Unternehmen häufiger von Hochschulen bei der Gründung unterstützt (67 %). Dies verdeutlicht die Bedeutung des Forschungstransfers für GreenTech-Innovationen.
  • Kooperationen als Erfolgsfaktor:71 % der GreenTechs kooperieren mit etablierten Unternehmen, deutlich mehr als Startups allgemein (62 %). Diese Kooperationen spielen eine wichtige Rolle bei der Umsetzung von Innovationen in die Praxis.

Starkes Investor:inneninteresse: Ein Viertel aller Startup-Investments floss in den letzten fünf Jahren an GreenTech-Startups, mit einer deutlich steigenden Tendenz. Besonders die Bereiche Energie, Mobilität und Industrie zogen viel Kapital an. Allerdings wird auch eine Lücke bei der VC-Finanzierung für weiteres Wachstum von GreenTechs gesehen.

Zum GreenTech Monitor 2025

Female Founders Monitor 2025


♀️Starke Gründerinnen, starke Zukunft: Potentiale erkennen und fördern

In Zeiten wirtschaftlicher Stagnation sind Startups die entscheidenden Kräfte der Erneuerung für den Wirtschaftsstandort. Sie unterstützen die Transformation bestehender Branchen, erschließen neue Märkte und stärken so die Wettbewerbsfähigkeit.

Der aktuelle Female Founders Monitor 2025 zeigt allerdings eine besorgniserregende Entwicklung: Der Anteil der Gründerinnen im deutschen Startup-Ökosystem ist erstmals nach fünf Jahren kontinuierlichen Wachstums gesunken und liegt aktuell bei lediglich 18,8 Prozent. Im Vorjahr betrug dieser Wert noch 20,7 Prozent.

Der Gendergap im Unternehmer:innentum zeichnet sich bereits im Studium ab

Während 60 Prozent der Studentinnen größeren Wert auf Arbeitsplatzsicherheit legen, sind dies unter ihren männlichen Kommilitonen nur 32 Prozent. Entsprechend können sich lediglich 21 Prozent der Studentinnen vorstellen, ein Unternehmen zu gründen oder in einem Startup zu arbeiten, verglichen mit 40 Prozent der Studenten.

Während 65 Prozent der Startup-Gründer bereits in ihrer Jugend oder während des Studiums das Karriereziel Unternehmertum für sich entdeckt haben, trifft dies nur auf 43 Prozent der Gründerinnen zu. Gesellschaftliche Prägungen und Rollenvorstellungen beeinflussen also schon früh berufliche Entscheidungen.

Positive Entwicklungen im Bereich der Finanzierung

Die Anzahl der Venture-Capital-Finanzierungen (VC) für Startups mit mindestens einer Gründerin hat sich seit 2017 fast verdoppelt, und das investierte Kapital hat sich im gleichen Zeitraum fast vervierfacht. Dennoch fließen weiterhin 91 Prozent des gesamten VC-Kapitals in reine Männerteams.

Die Stärkung von Gründerinnen birgt enorme Wachstumschancen für Deutschland. Indem wir Gründerinnen gezielt unterstützen und fördern, schaffen wir nicht nur mehr Chancengleichheit, sondern stärken auch die Innovationskraft unseres Landes.

🔑Vereinbarkeit und Vorbilder als Schlüssel zur Förderung von Gründerinnen

Ein zentraler Befund des Female Founders Monitor 2025 unterstreicht die immense Bedeutung der Vereinbarkeit von Familie und Unternehmertum. Sowohl 81 Prozent der Frauen als auch 60 Prozent der Männer im Startup-Ökosystem sehen dies als entscheidenden Faktor für den Abbau des Gendergaps. Die Gründungsphase fällt häufig mit der Familienplanung zusammen, was Gründerinnen vor besondere Herausforderungen stellt.

Eine frühere Studie aus dem Jahr 2019 belegt, dass Gründerinnen mit Kindern im Mittel signifikant weniger Arbeitszeit für ihr Startup zur Verfügung steht als Gründerinnen ohne Kind, während bei Gründern kein wesentlicher Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen erkennbar ist.

📣Gründerinnen betonen mit großer Mehrheit die Notwendigkeit sichtbarer erfolgeicher Gründerinnen, Investorinnen und Führungspersönlichkeiten

Da Frauen das Unternehmer:innen-tum häufig erst nach dem Berufseinstieg entdecken, ist die frühe Förderung unternehmerischer Bildung in Schulen und Universitäten unerlässlich, um das Interesse junger Frauen zu wecken und ihnen positive Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Nur 43 Prozent der Gründerinnen gaben an, bereits in der Jugend oder im Studium an eine Gründung gedacht zu haben, verglichen mit 65 Prozent der Gründer.

Sichtbare Erfolgsgeschichten von Gründerinnen sind der Schlüssel, um junge Frauen zu inspirieren und ihnen zu zeigen: Unternehmer:innen-tum ist ein Weg, den sie erfolgreich gehen können!

Zum Female Founders Monitor 2025



Besondere Unterstützung von Female Founders Bei Social Impact:

Der GreenTech Monitor und der Female Founders Monitor 2025 wurden vom Startup-Verband und der Bertelsmann Stiftung herausgegeben.


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