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Themenmonat Oktober: There is no health without mental health

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Unser Themenmonat zu Mental Health neigt sich dem Ende zu. Den gesamten Oktober haben wir genutzt, um aus verschiedenen Perspektiven über dieses wichtige, aber auch stigmatisierte Thema zu berichten.

 

Wir haben in diesem Monat

 

Psychische Gesundheit im Berufsleben

Zum Abschluss unseres Themenmonats haben wir außerdem ein kleines Highlight vorbereitet. In einem Kurzinterview mit unseren Alumni von Mindfulife konnten wir einiges über ihre Motivation erfahren, im Bereich Mental Health zu gründen. Außerdem haben sie uns verraten, weshalb es aus ihrer Perspektive immer wichtiger wird, über psychische Gesundheit im Berufsleben zu sprechen und uns praktische Übungen für den Büroalltag an die Hand gegeben, um diese besser pflegen zu können:

 

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Projekt für psychische Gesundheit ins Leben zu rufen?

„Wir haben als Psycholog*innen und Meditationslehrer*innen unsere beiden Interessen verknüpft und machen nun mit Mindfulife wissenschaftlich fundierte Meditation zugänglich. Wir arbeiten nicht nur in der Forschung, sondern machen mit Kursen und Workshops die Erkenntnisse über Meditation praktisch erfahrbar. In unserer Gesellschaft ist bekannt, dass wir für die körperliche Gesund-Erhaltung etwas tun können: in der Schule gibt es Sportunterricht, wir putzen uns alle die Zähne und versuchen uns gesund zu ernähren. Bei der Psyche wird das noch anders wahrgenommen. Dass man genauso etwas für die psychische Gesund-Erhaltung und unser Wohlbefinden tun kann, ist vielen nicht bekannt. Und da kommt Meditation ins Spiel: Wenn wir Meditation zu einem Teil unserer täglichen Routine machen (so wie Zähneputzen), verändern wir bereits nach wenigen Wochen nachweisbar die Struktur unseres Gehirns. Und das führt unter anderem dazu, dass wir präsenter und fokussierter sein können aber auch widerstandsfähiger gegenüber Stress werden. Und das ist so viel einfacher als viele glauben!“

 

Was darf eurer Meinung nach nicht fehlen, um psychische Gesundheit am Arbeitsplatz zu erhalten?

„Die psychische Gesundheit von Mitarbeiter*innen wird zunehmend relevant. Die Gründe für Ausfälle von Mitarbeiter*innen, die am längsten dauern und damit auch am teuersten sind, sind psychischer Natur. Viele körperliche Krankheiten werden durch Stress negativ beeinflusst und haben damit auch eine psychische Komponente. Die häufigsten Gründe für den Ausfall von Führungskräften sind auch psychischer Natur. Wir sehen also, dass man die Psyche nicht vernachlässigen darf. Insbesondere in der Coronakrise wurde das Vielen deutlich. Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeiter*innen Programme für die körperliche Gesundheit an. Für die Psyche wird nun nach und nach die Tür geöffnet. Das stellen wir zunehmend fest. Zu unseren Kunden zählen Top 3 Unternehmensberatungen, Großkanzleien und Banken. Vor wenigen Jahren hätte man sich das noch nicht vorstellen können, aber jetzt sitzen Top-Führungskräfte meditierend an ihrem Arbeitsplatz. Das ist eine Entwicklung, die wir natürlich sehr begrüßen. Hier ist wichtig zu verstehen: Genau wie beim Sport ist die Regelmäßigkeit wichtig. Daher beauftragen uns viele Unternehmen mit regelmäßigen Meditationssessions für ihre Mitarbeiter*innen. Und das führt nicht nur zu gesteigertem Fokus, verbesserter Produktivität und einem gesünderen Umgang mit Stress. Es führt auch nachweisbar dazu, dass die Menschen glücklicher und freundlicher werden und das ist für uns der größte Erfolg.“

Mehr Tipps & Tricks für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz haben Mindfulife außerdem in diesem Beitrag für euch zusammengestellt!

 

Wie geht es mit unserem Themenmonat weiter?

Dieses Jahr hat sich im Zuge der Coronakrise viel gewandelt: Vor allem im Arbeitsleben mussten in kürzester Zeit Quantensprünge in der Digitalisierung und in der Arbeitsorganisation gemacht werden. Auch davor bestand bereits ein wachsendes Interesse an neuen Arbeitsformen und -strukturen. Genau das wollen wir im November unter die Lupe nehmen und werden deshalb über das Thema „New Work“ berichten. Stay tuned!

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