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Sclae for Good Retreats 2025 Rückblick für gemeinwohlrientierte Unternehmen

Wie Scale for Good Retreats gemeinwohlorientierte Unternehmen in Deutschland stärken

Montag, 30. März 2026

Ein Rückblick auf die Scale for Good Retreats 2025: Wie können gemeinwohlorientierte Unternehmen ihre Organisation stärken, Wirkung sichtbar machen und nachhaltig wachsen. In den Scale for Good Retreats arbeiten Sozialunternehmen aus ganz Deutschland gemeinsam an Strategie, Team und Skalierung fernab des Alltags und nah an ihren echten Herausforderungen

Wie die Scale for Good Retreats gemeinwohlorientierte Unternehmen voranbringen

Wirkung entfalten, Organisation stärken, Wachstum gestalten

Gemeinwohlorientierte Unternehmen stehen oft vor einem ähnlichen Spannungsfeld: Sie wollen Wirkung entfalten, gesellschaftliche Herausforderungen angehen und gleichzeitig ihre Organisation stabil aufstellen. Doch im Alltag zwischen Projektarbeit, Teamführung und Förderlogiken bleibt genau dafür oft zu wenig Raum.

Genau hier setzt das Programm ESF Plus Nachhaltig Wirken an. Über eine Laufzeit von drei Jahren, 2024 bis Oktober 2027, unterstützt es gemeinwohlorientierte Unternehmen in Deutschland dabei, ihre Strukturen zu stärken, ihre Wirkung zu sichern und langfristig tragfähig zu arbeiten. Ein zentrales Element des Programms ist dabei Scale for Good mit Angeboten, die gezielt dort ansetzen, wo viele Organisationen Unterstützung brauchen: bei Strategie, Team, Wirkung und Skalierung.

Was Scale for Good ausmacht

Scale for Good begleitet Sozialunternehmen nicht nur punktuell, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Formate, individuelle Beratung und vor allem der Austausch auf Augenhöhe.

Die Coaches bringen dabei nicht nur methodisches Know-how mit, sondern arbeiten eng mit den Teams an deren konkreten Fragestellungen: von Organisationsentwicklung über Wirkungslogiken bis hin zu Wachstumsstrategien. Besonders wichtig ist dabei der Ansatz, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, die im Alltag tatsächlich funktionieren.

Ein Herzstück dieses Ansatzes sind die mehrtägigen Retreats.

Drei Retreats, drei Schwerpunkte – und ein gemeinsamer Raum für Entwicklung

2025 haben im Rahmen von Scale for Good die ersten drei Retreats stattgefunden, die gemeinwohlorientierte Unternehmen aus ganz Deutschland zusammengebracht haben. Alle drei Formate folgten einem ähnlichen Aufbau: vier Tage in der Uckermark, in einer alten Schule, abseits vom gewohnten Arbeitsumfeld.

Was diese Tage besonders gemacht hat, war nicht nur die inhaltliche Arbeit, sondern auch das Miteinander. Zwischen Workshops, Spaziergängen und gemeinsamen Mahlzeiten entstand ein Raum, in dem sich die Teilnehmenden offen über Erfahrungen, Ähnlichkeiten und Herausforderungen austauschen konnten. Viele beschreiben genau diesen Austausch als einen der wertvollsten Teile des Retreats.

Retreat 1 Team- und Organisationsentwicklung: Strukturen verstehen und weiterentwickeln

Das Retreat zur Team- und Organisationsentwicklung richtete den Blick nach innen: Wie arbeiten wir als Organisation eigentlich zusammen und wo stehen wir uns dabei vielleicht selbst im Weg?

Über vier Tage hinweg setzten sich die teilnehmenden Teams intensiv mit ihren Strukturen, Rollen und Entscheidungsprozessen auseinander. Methoden wie der Golden Circle halfen dabei, die eigene Vision und das Angebot zu schärfen und wieder stärker ins Zentrum der Arbeit zu rücken. Gleichzeitig wurden konkrete Organisationsstrukturen sichtbar gemacht, etwa durch die Entwicklung von Organigrammen und die Klärung zentraler Verantwortlichkeiten.

Ein wichtiger Bestandteil war der Austausch zwischen den Organisationen. In Formaten wie der Troika-Beratung entstanden in kurzer Zeit sehr konkrete Impulse, die viele Teilnehmende so aus ihren eigenen Kontexten nicht kannten. Ergänzt wurde dies durch Modelle zur Teamentwicklung, die halfen, Dynamiken im eigenen Team besser zu verstehen und einzuordnen.

Neben den inhaltlichen Sessions spielte auch der Rahmen eine große Rolle. Gemeinsame Essen, Gespräche am Abend und die Zeit außerhalb der Workshops haben dazu beigetragen, dass Vertrauen entstehen konnte – eine wichtige Grundlage für die Offenheit, die viele als besonders wertvoll erlebt haben.

Retreat 2 Wirkung: Wirkung greifbar machen und strategisch verankern

Das zweite Retreat setzte auf die Thematik Wirkungslogik und -messung und wie gemeinwohlorientierte Unternehmen diese klarer verstehen, strukturieren und nach innen und außen kommunizieren können.

Ausgangspunkt war dabei oft eine grundlegende Reflexion: Warum messen wir Wirkung überhaupt – und für wen? Von dort aus entwickelten die teilnehmenden Organisationen Schritt für Schritt ihre eigenen Wirkungslogiken. Sie definierten Ziele, arbeiteten an passenden Indikatoren und überlegten, wie sich Wirkung sinnvoll in den eigenen Arbeitsalltag integrieren lässt.

Die methodische Arbeit wurde dabei bewusst eng mit der Praxis verknüpft. Wirkungsmessung wurde nicht als abstraktes Konzept behandelt, sondern direkt auf die konkreten Projekte und Ziele der Organisationen angewendet. Gleichzeitig wurde immer wieder diskutiert, welche Ansätze zur jeweiligen Größe und den vorhandenen Ressourcen passen.

Auch hier war der Austausch zwischen den Teilnehmenden zentral. In gemeinsamen Arbeitsphasen, Feedbackrunden und informellen Gesprächen entstanden neue Perspektiven und oft auch ein klareres Verständnis der eigenen Arbeit. Viele nahmen aus dem Retreat nicht nur konkrete Ansätze mit, sondern auch mehr Sicherheit darin, ihre Wirkung nach außen zu vertreten.

Retreat 3 Skalierung: Wachstum bewusst gestalten

Das dritte Retreat widmete sich dem Thema Skalierung. Einer Frage, die wahrscheinlich jedes Unternehmen beschäftigt, teilweise aber schwer im Arbeitsalltag integrierbar bleibt.

Im Fokus stand zunächst die Standortbestimmung: Wo stehen wir aktuell und was bedeutet Wachstum für unsere Organisation überhaupt? Darauf aufbauend entwickelten die Teams individuelle Zielbilder und Strategien für die kommenden Jahre.

Ein wichtiger Bestandteil war dabei die Verbindung von strategischen Fragen mit ganz konkreten Themen wie Finanzplanung, Organisationsstrukturen und Führung. Die Teilnehmenden arbeiteten unter anderem an Cashflow-Planungen, diskutierten ihre bisherigen Erfahrungen mit Finanzierung und reflektierten, welche Strukturen für weiteres Wachstum notwendig sind.

Auch in diesem Retreat spielte die sehr beliebte Troika-Beratung eine große Rolle und ermöglichte es, schnell und strukturiert Feedback zu erhalten. Während gemeinsame Reflexionsphasen Raum für ehrlichere Gespräche boten, als sie im eigenen Arbeitskontext oft möglich sind.

Am Ende der vier Tage standen nicht nur langfristige Visionen, sondern auch konkrete nächste Schritte. Viele Teams verließen das Retreat mit klar definierten Zielen für die kommenden Monate und einem besseren Verständnis dafür, wie sie Wachstum aktiv gestalten können.

Anmeldungen für die 2026 Retreat sind offen

Die Retreats gehen in die nächste Runde. In der zweiten Jahreshälfte öffnen sich wieder die Türen der alten Schule in der Uckermark.

Wenn ihr bisher noch nicht bei Scale for Good dabei wart, zögert nicht lang und sichert euch die beliebten Plätze. Vielleicht ist genau jetzt der Moment, euch den Raum zu nehmen, der im Alltag immer zu kurz kommt.

Hier geht’s zur Programmseite: https://scale-for-good.eu/

ESF+ Bund und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie IBYKUS
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