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Land der Kulturen

Die emotionalen und soziokulturellen Herausforderungen, denen sich Menschen nach ihrer Flucht gegenübersehen, können von den Zielgruppen durch interaktive Simulationen in einem Perspektivwechsel selbst erlebt werden.

Das Projekt »Land der Kulturen« ist kein Projekt für, sondern von Menschen mit Fluchterfahrung. Durch diesen Rollentausch wollen wir Integration auf die nächste Stufe bringen. Unseren Zielgruppen geben wir durch interaktive Simulationen die Möglichkeit, sich in die Lage Neuzugewanderter hineinzuversetzen. Durch diesen Perspektivwechsel wollen wir Verständnis schaffen, Ängste und Vorurteile abbauen und Rassismus entgegenwirken. Das zentrale Element unseres Projektes ist die Entwicklung, Produktion und Durchführung eines interaktiven Parcours mit analogen und multimedialen Stationen, die Sprach-Barrieren, kulturelle Unterschiede, Frustration und soziale Isolation thematisieren, die damit verbundenen Probleme erfahrbar und gleichzeitig deren emotionale Dimensionen spürbar machen. Der Parcours wird mit Schüler*innen (sowie als »interkulturelle Schulung« mit Ehrenamtlichen und Unternehmen) durchgeführt und insbesondere der breiten Öffentlichkeit im Rahmen von Ausstellungen und Veranstaltungen präsentiert. Uns ist sehr daran gelegen, möglichst vielen Geflüchteten die kurz- bis mittelfristige bezahlte Projektmitarbeit zu ermöglichen. Gleichwohl ist es unser Ziel, interessierten Geflüchteten mittel- bis langfristige berufliche Perspektiven zu eröffnen. Beide Formen der Schaffung von Perspektiven erachten wir in ihrer Valenz und gesellschaftlichen Relevanz als gleichranging.

 

 

Kategorie: Integration

Schwerpunkt: Integration und Aufklärung von Beheimaten 

Eintritt ins Programm: Januar 2018, München

 

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