It`s a match - Im Match zwischen dem AWO Bezirksverband Braunschweig und KiKo der Challenge2025 wurde ein niedrigschwelliges Beteiligungsformat entwickelt, das jungen Menschen ermöglicht, ihre Themen, Bedarfe und Ideen direkt in die AWO zu tragen und so jugendgerechte Angebote mitzugestalten.
#Jugendbeteiligung #Partizipation #SozialeInnovation #Jugendarbeit
Die Idee zum KI-Kompass für Kitas („Kiko“) entstand im Rahmen des AWO Social Hackathons. Seither wurde die Idee weiterentwickelt und im intensiven Austausch mit Fachkräften validiert. Dazu wurden unter anderem qualitative Interviews mit 17 Personen geführt, welche die Relevanz des Ansatzes bestätigt haben. Das Konzept wurde als gesellschaftlich sinnvoll und praktisch umsetzbar eingestuft.
Ziel des Projekts ist es, pädagogische Fachkräfte in Kitas im Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen – einem Bereich, in dem häufig Zeitmangel, Unsicherheit und geringe Medienkompetenz spürbare Hürden darstellen. Der KI-Kompass soll diese Lücke schließen: Über eine einfache Suchleiste können Erzieher*innen Fragen zu digitalen Themen eingeben (z. B. zu Kinderserien oder Apps). Sie erhalten daraufhin kurze, verständliche Antworten und zusätzlich Vorschläge über Buttons, die in konkrete Richtungen weiterführen: Best-Practice-Beispiele, didaktische Impulse, passende Lerneinheiten oder Kontakte.
So entsteht ein niedrigschwelliger Zugang zu strukturiertem Wissen, der nicht überfordert, sondern direkt an den Alltag in Kitas anschließt. Der USP liegt in der Kombination von schneller Orientierung und prozessualer Weiterleitung – der KI-Kompass liefert nicht nur Informationen, sondern auch sinnvolle nächste Schritte.
Durch die Förderung über Social Impact kann das Projekt in eine neue Phase eintreten: Erstmals wird der Schritt von der konzeptionellen Idee hin zur technischen und gestalterischen Umsetzung eines klickbaren Prototyps gegangen. Während die frühere Phase vor allem inhaltlich-visionär geprägt war, liegt der Fokus jetzt auf technischer Machbarkeit, User Experience und konkreter Anwendbarkeit im Alltag.
Konkret geht es um:
Durch das Match zwischen KiKo und dem AWO Bezirksverband Braunschweig entsteht eine Innovationspartnerschaft zwischen Wohlfahrt, Sozialunternehmen (KiKo) und Impact-Strukturen. So erhält KiKo eine neue Tiefe, Reichweite und strategische Perspektive.
Ziel ist es, auf Basis der positiven Validierung die Umsetzbarkeit des KI-Kompasses zu überprüfen, einen ersten funktionsnahen Prototypen zu gestalten und durch interdisziplinäre Zusammenarbeit neue Innovationsräume zu öffnen. Die Kooperation mit Social Impact markiert dabei eine bewusste Öffnung des Projekts aus der bestehenden AWO-Struktur heraus – hin zu einem breiteren, anwendungsorientierten und kooperativen Entwicklungsfeld.
