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downkind e.V. x Studio Speciale - Challenge2025

It`s a match - Im Match zwischen DownKind e.V. und Studio Speciale der Challenge2025 wurde ein inklusives Design- und Medienprojekt entwickelt, das Jugendliche mit Down-Syndrom dabei unterstützt, ihre Geschichten kreativ sichtbar zu machen und ihre Selbstwirksamkeit zu stärken.

downkind e.V. x Studio Speciale - Challenge2025

"Wir haben erkannt, dass Inklusion kein Selbstläufer ist, sondern aktives Zuhören, Reflexion und gemeinsames Handeln erfordert."

#InklusiveMedienarbeit #KreativeTeilhabe #Empowerment #DownSyndrom #SozialeInnovation

Im Match wurde erprobt, wie kreative Methoden, Illustrationen und medienpädagogische Ansätze genutzt werden können, um Jugendlichen mit Down-Syndrom neue Ausdrucksräume zu eröffnen. Dabei standen gemeinsames Ausprobieren, eigenes Gestalten und die Stärkung individueller Fähigkeiten im Mittelpunkt. Das Projekt verfolgt das Ziel, kreative Teilhabe zu erleichtern und jungen Menschen einen sicheren Rahmen zu geben, um ihre Perspektiven selbstbewusst zu teilen.

Die Organisationen des Matches:

Studio Speciale: Studio speciale ist ein inklusives Projekt für Kreative mit und ohne (un-)sichtbare Behinderungen. Wir organisieren soziale und inklusive Kunst- und Designprojekte. In Workshops und privaten Sessions entstehen Objekte, die das kreative Potenzial von Menschen mit Behinderung sichtbar machen.

Down-Kind e.V.: Down-Kind ist eine Selbsthilfeorganisation von Eltern mit Kindern mit Down-Syndrom. Sie unterstützen und begleiten Eltern eines neugeborenen Kindes mit Down-Syndrom von Anfang an.

Was motiviert euch/treibt euch an in diesem Match?

Wir wünschen uns mehr Sichtbarkeit, Teilhabe und Integration von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen unserer Gesellschaft – von A wie Arbeitsmarkt über S wie Schule bis W wie Wohnraum.

Was ist das Ziel des Matches?

Gemeinsam kreative Workshops an öffentlichen Orten wie Museen oder Bildungseinrichtungen zu organisieren. Dort möchten wir Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen, um gemeinsam kreativ zu werden. Einige Produkte, die in den Workshops entstehen, sollen anschließend inklusiv produziert und verkauft werden. Beispielsweise Designobjekte, die auch in moderne Wohnräume passen. Damit zeigen wir: Design geht auch inklusiv! Die Kunst von Menschen mit Behinderung ist eigenständig und professionell. Ein Teil der Objekte soll auch an Krankenhäuser gehen. Wir denken darüber nach wie da weitere Kooperationen aussehen könnten.

Wie sehen die Schritte der Kooperation aus?

  • Zentrale, öffentliche Orte für die Workshops finden
  • Kreative Projekte gemeinsam gestalten
  • Barrieren abbauen und Sichtbarkeit schaffen

Was habt ihr in diesem Match bereits erreicht, auf das ihr stolz seid?

Wir freuen uns, Teil der Social-Impact-Community zu sein und unseren ersten gemeinsamen Workshop im Herbst 2025 im Rahmen dieser Kooperation zu organisieren. Stolz sind wir auch über das große Interesse an unserem Thema – das gibt uns Rückenwind!

Was habt ihr aus den Matching-Gesprächen und dem Austausch mit euren Matchingpartner*innen gelernt?

Wir haben erkannt, dass Inklusion kein Selbstläufer ist, sondern aktives Zuhören, Reflexion und gemeinsames Handeln erfordert. Zudem wurde uns deutlich, dass Menschen mit Behinderung in vielen Bereichen unserer Gesellschaft noch unsichtbar sind – und dass es viele Chancen gibt, Inklusion aktiv zu fördern.

Welche Tipps habt ihr für einen gemeinsamen Konzeptprozess mit Wohlfahrtsorganisationen bzw. Startups?

  • Zusammenarbeit auf Augenhöhe
  • Ein gemeinsames Ziel klar formulieren
  • Iterativ und digital arbeiten

Was würdet ihr euch generell (von Politik, Gesellschaft oder Förderlogiken) im Hinblick auf soziale Innovationen wünschen?

Mehr Mut zur Veränderung – von Politik, Gesellschaft und Förderlogiken. Soziale Innovationen brauchen Räume zum Experimentieren, auch wenn nicht alles sofort „skalierbar“ oder „wirtschaftlich“ ist.

Wir wünschen uns Förderstrukturen, die langfristige Wirkung statt kurzfristiger Kennzahlen belohnen, und eine Politik, die soziale Innovation als zentralen Teil von Zukunftsgestaltung versteht. Gesellschaftlich braucht es mehr Sichtbarkeit, Wertschätzung und echte Beteiligung – besonders für Menschen, die sonst wenig Gehör finden.

Wie können Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt besser integriert werden?

  • Führungskräfte für Inklusion sensibilisieren und schulen
  • Arbeitsplätze und Arbeitswege (bspw. funktionierende Aufzüge im öffentlichen Nahverkehr) flexibel und inklusiv gestalten - im Hinblick auf Arbeitszeiten, Architektur und Design (bpsw. Rollstühle mitdenken)
  • Förderinstrumente der Bundesagentur für Arbeit anpassen und gleichstellen, statt Menschen in Werkstattprüfungen zu drängen
  • Gesellschaftliche Wertschätzung und Anerkennung des Potenzials von Menschen mit Behinderung stärken.

Kontakt DOWNKIND:

Mail: info@down-kind.de

Social Media: @down_kindev

https://www.down-kind.de

Ansprechpartner*innen: Katharina Langlitz, down Kind ev

Kontakt Studio Speciale:

Social Media: @studiospeciale_

Mailadresse: ciao@studiospeciale.com

www.studiospeciale.com

Ansprechpartner*innen: Gia Herion, studio speciale

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