- 1. Was bietet ihr an?
Onéla Movement wurde von den besten Freunden Moussa und Ndona aus Berlin gegründet. Unsere Mission: mit Freude und Gemeinschaft Sportangebote vor allem für BIPoC zu schaffen und dabei die Welt zu entdecken. Onéla bricht mentale Barrieren, macht Outdoor- und Abenteuersportarten zugänglich, die oft als „nicht für uns“ gelten, und verbindet Menschen durch gemeinsame Erlebnisse und Spaß.
- 2. Wieso habt ihr eure Organisation oder Initiative ins Leben gerufen?
Onéla entstand, weil wir beobachtet haben, dass sich viele Menschen in unseren Communities oft nicht trauen, bestimmte Aktivitäten auszuprobieren. Auffällig war, dass es weniger am fehlenden Interesse liegt, sondern häufig um mentale Blockaden geht, die sagen: „Das ist nichts für dich“ oder „Du kannst das nicht“. Diese Denkweise hemmt Motivation und Selbstvertrauen. Wir glauben, dass stärkere Repräsentation und sichtbare Role Models helfen können, diese Barrieren zu überwinden und neuen Zugang zu schaffen.
- 3. Was wollt ihr mit eurer Organisation oder Idee erreichen?
Wir wünschen uns zu vor allem eine starke, freundliche und ermutigende Community zu schaffen, mit Menschen, die Spaß an Outdoor-Aktivitäten haben, sowie ein Netzwerk zu kreieren, in welchem sich diese Menschen über Sport, (mentale) Gesundheit und Bewegung austauschen könne. Außerdem wünschen wir Mentale Barrieren zu brechen und uns der Welt und ihrer Natur neu einzueignen, indem wir neue (oder eventuell kulturell alte) Räume besetzen.
- 4. Was bedeutet für euch eine gerechtere Outdoor-Szene?
Eine gerechtere Outdoor-Szene ist eine Szene, in der jeder willkommen ist und nicht aufgrund von Herkunft, Hautfarbe oder Religion diskriminiert wird. Außerdem sorgt eine inklusive Zukunft in der Natur dafür, dass jeder Mensch sich in dieser wohl fühlen kann, unabhängig davon in welcher Lebensphase man ist. Ob kurz nach der Entbindung, während der Schwangerschaft, als Senior, als Jugendlicher, als Person mit Behinderung etc.
- 5. Warum müssen wir die Natur für BIPoC zugänglicher machen?
Viele Schwarze Menschen und People of Color fühlen sich in Outdoor- und Naturräumen oft nicht repräsentiert oder willkommen. Mit Onéla wollen wir das ändern und zeigen, dass Bewegung in der Natur nicht nur mit Leistung zu tun hat, sondern mit Heilung, Freude und Selbstfürsorge. Wir schaffen Räume, in denen es um Erholung, mentale Gesundheit und gemeinsames Wachsen geht. Durch Bewegung, Reisen und neue Erfahrungen stärken wir Körper und Geist und holen uns dabei die Natur als Ort der Ruhe, Freiheit und Zugehörigkeit zurück.
- 6. Was wünscht ihr euch konkret von der Outdoor-Community und Gesellschaft, um echte Teilhabe und sichere Räume für BIPoC zu ermöglichen?
Wir wünschen uns, dass die Outdoor-Community und Gesellschaft verstehen, dass echte Teilhabe mehr bedeutet als nur Offenheit. Sie braucht aktives Zuhören, Repräsentation und strukturelle Veränderung. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen Schwarze Menschen und People of Color sich sicher, gesehen und willkommen fühlen. Das heißt: Diversität sichtbar machen, Barrieren abbauen, Vorurteile hinterfragen und Partnerschaften auf Augenhöhe eingehen. Wir wünschen uns mehr Empathie, Mut und Bereitschaft, gemeinsam neue Wege zu gehen, damit Outdoor und Bewegung wirklich für alle da sind.
- 7. Welche (Outdoor-)Vorbilder oder Bewegungen haben euch inspiriert?
Uns hat vor allem die Lauf-Community inspiriert, damit hat bei uns alles angefangen, dann kam der Ski, dann das Wandern. Dieser starke Zusammenhalt, die gegenseitige Motivation und das Gefühl, gemeinsam etwas zu erreichen. Laufen hat uns gezeigt, wie viel Kraft in Gemeinschaft steckt. Außerdem inspiriert uns die Bewegung USVE aus dem Vereinigten Königreich, die genau das tut, was wir mit Onéla für Menschen in Deutschland, der Schweiz und Österreich aufbauen wollen: Schwarze Menschen und People of Color ermutigen, sich die Natur und Outdoorsportarten selbstbewusst zurückzuerobern und Freude daran zu finden. - 8. Was erhofft ihr euch vom OUTO Changemaker Programm?
Vom OUTO Changemaker Programm erhoffen wir uns die Chance, mit Onéla wirklich durchzustarten. Wir möchten unsere Vision zu schärfen, um nachhaltige Strukturen aufzubauen und unsere Community weiter wachsen zu lassen. Wir möchten lernen, wie wir unsere Ideen langfristig umsetzen und gleichzeitig Wirkung in der Gesellschaft entfalten können. Vor allem aber freuen wir uns auf den Austausch mit anderen Changemakern d.h. wir freuen uns auf gegenseitige Inspiration, Unterstützung und das gemeinsame Ziel, Outdoor und Bewegung für alle zugänglicher zu machen. - 9. Was motiviert euch gerade besonders an der Teilnahme des OUTO Changemaker Programms?
Uns motiviert am meisten die Möglichkeit, durch das OUTO Changemaker Programm ein starkes Netzwerk aufzubauen. Das bedeutet mit Menschen in einem Boot zu sitzen, die ähnlich denken, handeln und verändern wollen. Der Austausch, das gemeinsame Lernen und die Expertise, die wir dort sammeln können, sind unglaublich wertvoll für Onéla. Wir freuen uns darauf, inspiriert zu werden, unsere Idee weiterzuentwickeln und gemeinsam mit anderen Changemakern neue Wege zu gehen, um Outdoor und Bewegung wirklich für alle zugänglich zu machen. - 10. Was würdet ihr anderen mitgeben, die sich für eine inklusivere Outdoor-Szene einsetzen möchten?
Traut euch! Das Bedürfnis nach mehr Inklusion und Repräsentation ist da und ihr seid nicht allein. Jede Initiative, egal wie klein sie beginnt, kann etwas verändern. Community ist Power. Wenn wir uns zusammenschließen, Erfahrungen teilen und einander stärken, entsteht eine echte Bewegung. Fangt an, Räume zu öffnen, die euch selbst fehlen und habt Spaß dabei. Das ist der erste Schritt zur Veränderung.
- 11. Vervollständigt den Satz: Die Natur bedeutet für mich...
Die Natur bedeutet für mich die Selbstverständlichkeit des Seins: Freiheit, Ruhe und Verbindung in ihrer reinsten Form.
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Instagram: @onela.movement