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StartHope@Home: Teilnehmer­*innen berichten

Bald neues Stoff-Import-Unternehmen in Nigeria?

Montag, 30. April 2018

Im Social Impact Lab München hat ein weiterer Teilnehmer am Qualifizierungsprogramm StartHope@Home teilgenommen. Christian berichtet:

 

Im März und April 2018 hat Christian am Qualifizierungsprogramm StartHope@Home am Standort München teilgenommen. Aufmerksam auf das Programm wurde er durch die Rückkehrberatungsstelle Coming Home der Stadt München.

Nachdem mit Christian ein individuelles Profiling durchgeführt wurde, entwickelte er seine Geschäftsidee in insgesamt 10 Workshops mit der Unterstützung von Trainer*innen weiter. Vor seiner Flucht war Christian als Geschäftsmann in der Textilbranche tätig. Er importierte Stoffe, vor allem aus Indien, um diese in Nigeria weiterzuverkaufen. Im Programm StartHope@Home konnte er auf seinen bisherigen Erfahrungsschatz zurückgreifen und diesen um neue Ideen ergänzen. Das dazugewonnene Wissen wird er beim Wiederaufbau seines Unternehmens berücksichtigen:

„I learned a lot. For example online marketing is not very common in Nigeria. Of course people use computers and social media in their daily lifes, but I didn’t use it as a marketing tool until now. I got some good ideas how to advertise my business“.

Weitere neue Aspekte lernte Christian in Bezug auf die Finanzierung seines Unternehmens: „I know now that the bank is not the only option and that there are ways to raise funds within the personal network or the costumers“. Außerdem wünscht er sich Unterstützung bei der Umsetzung seines Stoff-Import-Unternehmens in Nigeria. Dort kann er Kontakt zu Mitarbeitenden der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) aufnehmen, die ihn vor Ort beraten: „I know the theory. Now I need to put everything into practise. This is the challenge“.

Social Impact Lab München, 26. April 2018

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