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Das war die 2. Ausgabe von TEILHABE SCHAFFEN – der Social Startup Pitch der Fritz Henkel Stiftung!

Wir gratulieren herzlich zu den hervorragenden Pitches und euren Preisen. Wir freuen uns mit euch und sind gespannt auf eure weitere Entwicklung!

1. PLATZ
Spoken Word Akademie

Dotiert mit 35.000 €

2. PLATZ
Art Asyl

Dotiert mit 20.000 €

3. PLATZ
Much cooler than yours

Dotiert mit 10.000 €

PUBLIKUMSPREIS
Give something back to Berlin

Dotiert mit 10.000 €

Über dieses Programm

Mit dem Social Startup Pitch „Teilhabe schaffen“ unterstützen wir Gründer:innen und innovative Projekte, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Lebenssituation von Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern und die dafür auf die Kraft von Kunst und Kultur setzen. Am 03.12.2024 treten deshalb unsere 8 Finalist:innen beim Pitch-Event in Düsseldorf um Preisgelder in Höhe von insgesamt 100.000 Euro an. Neben den Jurypreisen ist auch ein Publikumspreis ausgeschrieben, der vorab über eine Online-Abstimmung entschieden wird. Der Wettbewerb findet in Kooperation und mit finanzieller Unterstützung der Fritz Henkel Stiftung statt.

Ausgangspunkt für den Social Startup Pitch ist die grundlegende Überzeugung, dass kulturelle Bildung Türen öffnen und Begegnungen auf neuen Ebenen ermöglichen kann. Gerade für Menschen mit Migrationsgeschichte oder Fluchterfahrung bietet sich so die Chance, stärker an der Gesellschaft teilzuhaben. Deswegen ist es so wichtig, die Zahl der erfolgreichen Projekte in diesem Feld zu steigern. Allerdings stoßen viele Projekte der kulturellen Teilhabe an ihre Grenzen, weil es ihnen an Sichtbarkeit und Finanzierung fehlt. Hier kann der Social Startup Pitch Abhilfe schaffen und sie dabei unterstützen, ihre Arbeit auf das nächste Level zu skalieren!

Die Teilnehmer:innen bereiten sich im Vorfeld auf den Pitch durch Workshops und individuelle Coachings vor. So können sie ihre Angebote mit professioneller Unterstützung weiterentwickeln, ihre Präsentationsfähigkeiten ausbauen und sich untereinander vernetzen. Das Ergebnis ist eine klares Zukunftsbild der Projekte und eine starke Community, die von einer gemeinsamen Vision getragen wird.

Das waren unsere Finalteams 2024

ArtAsyl e. V. hat sich seit 2015 der kulturellen Teilhabe und Unterstützung geflüchteter Menschen in Köln verschrieben und seitdem über 100 Projekte realisiert. Wir setzen uns für eine offene Gesellschaft ein, in der Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Lebensweisen und Geschichten zusammenleben. Wir fördern Kulturelle Bildung, Empowerment und Partizipation geflüchteter Menschen und stärken das ehrenamtliche Engagement.
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Durch Projekte wie „Ein Kofferraum voller Instrumente“ und kunsttherapeutische Angebote bringen wir Kunst und Kultur in den Alltag von Kindern und Jugendlichen und fördern so ihre persönliche und künstlerische Entwicklung. Gleichzeitig unterstützen wir geflüchtete Künstler*innen dabei, ihre Arbeit in Deutschland fortzuführen, indem wir sie mit Akteur*innen der lokalen Kunstszene vernetzen und ihnen Ressourcen zur Realisierung eigener Projekte zur Verfügung stellen. Unser langfristiges Ziel ist die Etablierung eines Zentrums für postmigrantische Kulturelle Bildung. Die Vision dahinter ist eine Organisation, die sich der kulturellen Teilhabe und Teilgabe verschreibt und in ihrem Personal und Programm die Diversität unserer Gesellschaft abbildet.
Das Exilmuseum soll in den nächsten Jahren am Anhalter Bahnhof in Berlin entstehen. Es erinnert an die Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt ins ungewisse Exil fliehen mussten. Dabei schlägt es auf vielfältige Weise die Brücke zum Exil heute. Denn das künftige Exilmuseum soll auch und besonders ein Ort für Menschen sein, die heute in Deutschland Zuflucht suchen.
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In der „Werkstatt Exilmuseum“ – dem Interimsstandort des Projekts – sind Menschen mit Exilerfahrung eingeladen, an co-kuratorischen Workshops teilzunehmen und selbst Inhalte für das Exilmuseum zu erarbeiten. Darüber hinaus werden sie als „critical friends“ den Gründungsprozess des Museums begleiten und beraten. So können Menschen im Exil das Museum zu ihrem Ort machen und aktiv mitgestalten. Sie bringen ihre Perspektiven, ihre Expertise und ihre Geschichten ein und tragen so dazu bei, im Exilmuseum ein differenziertes Bild unserer heutigen Einwanderungsgesellschaft zu zeichnen.
Give Something Back to Berlin (GSBTB) stärkt neue und alteingesessene Berliner:innen durch ehrenamtliches Engagement, Bildung und ein soziales Netzwerk. Zusammen mit unserer Gemeinschaft aus Migrant:innen, Geflüchteten und Einheimischen fördert GSBTB den sozialen Zusammenhalt und Zugehörigkeit, indem wir Menschen unterschiedlicher Herkunft zur Mitgestaltung und zum gemeinsamen Lernen ermutigen.
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Unsere Arbeit ermöglicht es Neuankömmlingen, ihr volles Potenzial zu entfalten und schneller aktiv an der Gesellschaft teilzunehmen. So verändern wir gemeinsam das kulturelle und soziale Leben Berlins. Pro Woche bieten wir mehr als 20 Aktivitäten an: Open Music School und Open Music Lab verändern die Berliner Musikszene, indem sie das Lernen und Produzieren von Musik zugänglicher machen. Open Kitchen baut Barrieren durch gemeinsames Kochen ab. Open Language Cafés verbinden Menschen durch neue Sprachen. Open Hearts Space bietet Frauen und Kindern einen Raum für Heilung und Kreativität. Community Hub ermöglicht es Menschen, ihre Fähigkeiten mit anderen zu teilen.
Humans of Stuttgart setzt sich dafür ein, die Vielfalt und Inklusion in Stuttgart zu fördern. Ein Team aus jungen Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte sammelt Porträts von Stuttgarter*innen. Diese Porträts werden medial und fotografisch aufbereitet und über soziale Medien veröffentlicht. Die gesammelten Porträts werden schließlich in einer Ausstellung präsentiert und einem Fotobuch veröffentlicht.
weiterlesen ... Durch die Kraft der sozialen Medien und persönlichen Geschichten baut das Projekt Brücken zwischen den Menschen der Stadt. Die Teilnehmenden werden nachhaltig gefördert, indem sie journalistische Werkzeuge und kreative Fähigkeiten vermittelt bekommen, die sie benötigen, um Geschichten authentisch zu erzählen. Sie werden dadurch als selbstbewusste Akteure der Gesellschaft aktiv und sichtbar. Das Ziel des Projektes ist, neue Räume der Begegnung und Sichtbarkeit zu schaffen. Dies soll den Austausch und das gegenseitige Verständnis in der Gesellschaft fördern und damit aus Stuttgart eine noch offenere und inklusivere Stadtgesellschaft machen.
Wir sind JOBLINGE und vermitteln junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren, mit und ohne Fluchtgeschichte, in Ausbildung. Viele unserer Teilnehmenden schaffen den Sprung in die Ausbildung nicht allein aufgrund schlechter Noten, niedriger Schulabschlüsse, fehlender Netzwerke, unzureichender Sprachkenntnisse, unrealistischer oder fehlender Berufswünsche
weiterlesen ... oder mangelnden Wissens über Lebensläufe und Bewerbungsschreiben. Wir orientieren, begleiten, öffnen Türen in Unternehmen und sind Fürsprecherin für Jugendliche, die oft langzeitarbeitslos sind, ohne je gearbeitet zu haben. Unsere Kampagne "Begegnung schafft Zusammenhalt" soll über eine aufrüttelnde Aktivierungskampagne Begegnungsräume schaffen und Perspektiven im Vorfeld klären, um im persönlichen Austausch direkt anknüpfen zu können. Wir geben denjenigen eine Stimme, die im öffentlichen Diskurs nie zu Wort kommen, aber oft im Mittelpunkt stehen: junge, benachteiligte Menschen am Übergang in den Arbeitsmarkt. Diese künftigen Fachkräfte und Absolvent*innen unseres Bildungssystems haben oft kein Netzwerk, keine Qualifikation oder keinen Zugang zum öffentlichen Diskurs. Wir geben ihnen eine Stimme und reden nicht über Sie, sondern mit ihnen.
In Bayern gestartet, sorgt das Magazin of Color seit 2020 über Deutschlands Grenzen hinaus für Repräsentation und Empowerment von Bi_PoC (Black, Indigenous und People of Color - Menschen, die von Rassismus betroffen sind). Ein ehrenamtliches Team von 12 Mitgliedern arbeitet engagiert an der Umsetzung.
weiterlesen ... Magazin of Color ist eine communitybasierte Plattform, die Strukturen und Prozesse organisiert, während der Inhalt und die Ausrichtung von externen Beitragenden geformt werden. Unsere Angebote umfassen ein (Print-)magazin, Schreib- & Chill-Sessions, diverse Events oder auch die Teilnahme an Panel-Talks. Unsere Vision ist es die rassismuskitische Empowerment-/ Ansprechplattform in der DACH-Region zu etablieren. Wir adressieren die fehlende Repräsentanz von BiPoC in der Kultur- und Kreativbranche und unser Motto lautet: Voices of Change - Bi_PoC als Wegbereiter*innen für einen Paradigmenwechsel in der Kultur- und Kreativbranche.
much cooler than yours ist das gemeinnützige Projekt von „MyMigrant Mama“, dem Medienhaus für neue Migrationsnarrative. Dabei ist much cooler than yours das Wohnzimmer wo auf'm Sofa einfühlsame Dialoge aus der migrantischen Perspektive geführt werden.
weiterlesen ... Alltagsstress, Sprachbarrieren oder kulturelle Unterschiede erschweren den Dialog in unseren Familien und führen zu einem Verlust von Identität, Wissen und Geschichte. Wir bringen Frauen mit Migrationsgeschichte verschiedener Generationen zusammen, um Verbundenheit und authentische Gespräche über Liebe, Verletzlichkeit und gesellschaftlich relevante Themen zu fördern. Dabei liefert "much coolerthan yours" die Werkzeuge (zur Selbstermächtigung), die unserem digitalenZeitalter gerecht werden und setzt neue Self-Empowerment Standards.
Die Spoken Word Akademie wurde von der ostbelgischen Bühnenpoetin Jessy James LaFleur gegründet und ist heute in ganz Europa beheimatet. Der Anspruch der SPOKEN WORD AKADEMIE ist es, Literatur zu demokratisieren und für alle Menschen unabhängig von Sprach- und Schreibverständnis zugänglich zu machen.
weiterlesen ... Das Konzept basiert auf dem BAUHAUS-Vorkurs aus dem Jahre 1920, den Jessy James LaFleur übersetzte, um Schreibprozesse plastisch und wie ein Baukastensystem darzustellen. SPOKEN WORD bezeichnet eine Form der darstellenden Kunst, die auf dem Jazz-Poetry der 50er-Jahre basiert und der direkte Vorgänger von Rap ist. Beim "Gesprochenen Wort" wird Poesie als Mittel zum Zweck genutzt, um politische Veränderungen voranzutreiben. Seit 2020 engagiert sich die Akademie deswegen in ganz Ostdeutschland, um der anhaltenden Abwanderung und dem Rechtsextremismus etwas entgegenzusetzen. 
Der Fokus liegt dabei auf der Lausitz, in der junge Sorb*innen besonders von rechter Gewalt betroffen sind und aufgrund ihrer Kultur und Sprache diskriminiert werden. In der Akademie erlernen die jungen Erwachsenen wie man durch Bühnentexte und die richtige Rhetorik für seine Rechte und die Demokratie einstehen kann.

Die Jury 2024

Thorsten Jahnke

Thorsten Jahnke ist Geschäftsführer und Mitgründer der Social Impact gGmbH, Leiter des Social Impact Lab Potsdam und Berater für Social Entrepreneurship und Gründung. Zudem ist er Gründungsmitglied des Social Return on Investment Deutschland e.V.

Dr. Andreas Rickert

Andreas Rickert ist CEO von PHINEO, Impact Business Angel & Co-CEO bei Nixdorf Kapital. Als Experte für den Bereich 'Social Impact & Start-ups' ist er auch Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung, im Expertenbeirat der Europäischen Kommission zu Social Entrepreneurship, in der Task Force Impact Investing der G7 und und war im Nachhaltigkeitsrat.

Sylvie Nicol

Sylvie Nicol ist Mitglied des Vorstands von Henkel und zuständig für Personal, Infrastructure Services und Nachhaltigkeit. Seit 2019 ist sie zudem Vorstandsmitglied der Fritz Henkel Stiftung. Zudem engagiert sie sich in weiteren gemeinnützigen Stiftungen.

Cornelia Röper

Cornelia Röper ist CEO & Gründerin von wefugees. Sie unterstützt die Jury als Expertin für den Themenbereich 'Startups & Migration'. Sie erhielt den Changemaker Award der Gates-Stiftung und war Teil der 'Forbes Top 30 under 30' sowie der 'Innovators to Watch' in Germany. Zudem ist sie Gründungsmitglied der Alliance4Ukraine sowie Mitglied der Goalkeeper Community der Bill & Melinda Gates Foundation.

Reza Solhi

Nach 11 Jahren als Fach- und Führungskraft bei Lufthansa und SAP baute Reza als CEO vier erfolgreiche Social Start-ups auf. Er beriet mehr als 300 renommierte Organisationen – von Impact Start-ups über KMUs bis hin zu Stiftungen, Konzernen und Ministerien. Seit drei Jahren gehört er zu den Top 100 Excellent Speakers & Trainern Europas. Als Wirtschaftswissenschaftler und Poet unterstützt er unsere Jury im Bereich der kulturellen Bildung.

Über die Fritz Henkel Stiftung

Die Fritz Henkel Stiftung setzt sich weltweit für mehr Gerechtigkeit und Zusammenhalt in der Gesellschaft ein. Dafür fördert sie Projekte in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, Soziales, Kunst und Kultur, Gesundheit und Bewegung sowie Umwelt. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Kooperation mit gemeinnützigen Organisationen und weiteren Partnern. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung das freiwillige ehrenamtliche Engagement von Henkel-Mitarbeitern und -Pensionären im Rahmen der Initiative “Miteinander im Team” (MIT). Im Jahr 2011 gegründet, ist die gemeinnützige Stiftung nach dem Firmengründer Fritz Henkel benannt, agiert aber unabhängig vom Unternehmen.

Du hast konkrete Fragen?
Melde dich gerne bei unseren Programmverantwortlichen.

Theresa Grosse

Kommunikation & Projektmanagement grosse@socialimpact.eu

Benjamin Klein

Coach & Projektmanagement klein@socialimpact.eu

Elisabeth Sinner

Coach & Projektmanagement sinner@socialimpact.eu